Bauen
Artikel vom 05.04.2017

5 Vorteile beim Bau eines Modulhauses - von kurzer Bauzeit bis zum doppelten Nutzen

Ein Modulhaus wird von einem Kran auf die Baustelle gehoben.
Das fertige Modulhaus wird von einem Kran auf die Baustelle gehoben. Foto: djd/Smart House GmbH

Ein Modulhaus ist eine besondere Art des Fertighauses. Wer die Wohnfläche seines vorhandenen Heims aufstocken möchte oder vergleichsweise schnell in ein ganz neues Haus einziehen möchte, sollte die Vorteile der modularen Bauweise kennen.

1. Fester Einzugstermin durch vollständige Vorproduktion

Ein Modulhaus wird komplett in der wetterfesten Produktionshalle gefertigt - von der Bodenplatte bis zur Türklinke. So haben Jahreszeit und Witterung keinen Einfluss auf die Dauer des Baus - und die Bauzeit ist, verglichen mit einem Massivbauhaus, sehr kurz. Für ein Kompakthaus mit etwa 50 Quadratmetern rechnet man mit circa sechs bis acht Wochen. Durch die Vorfertigung im Werk ist die Bauzeit eines Modulhauses zudem gut planbar. So ist der vom Anbieter genannte Einzugstermin oft sehr verlässlich. Weitere Infos zum Thema finden Sie auf der Herstellerseite im Internet unter www.smart-house.com.

2. Umzug? Kein Problem für das Modulhaus

Ein Modulbau ist die richtige Wahl für Menschen, die oft umziehen. Denn er kommt beim Wohnortwechsel einfach mit. Die einzelnen Module werden dabei mit dem Kran auf einen Transporter geladen und können am neuen Wohnort entweder genauso wie vorher oder - bei mehreren Modulen - in einer neuen Anordnung aufgestellt werden. Auch der altbekannte Umzugswagen hat damit ausgedient. Während des Transports bleiben die Möbel im Haus, ein spezieller Tieflader bringt alles komplett zur neuen Adresse.

Ein Modulhaus wird in einer Halle produziert.
Ein Modulhaus wird komplett in der Werkshalle produziert. Foto: djd/Smart House GmbH
Die Innenarbeiten sind im Modulhaus bereits fertig.
Der Bauherr kann sofort einziehen. Auch die Innenarbeiten sind in der schlüsselfertigen Version bereits erledigt. Foto: djd/Smart House GmbH

3. Später Raum dazu bauen

Der Angestellte macht sich selbstständig und braucht ein repräsentatives Büro oder die Tochter möchte während ihres Studiums ein eigenes Reich in der Nähe der Eltern beziehen? Hier zeigt sich die größte Stärke von Modulhäusern. Denn sie eignen sich besonders gut für Anbauten an Bestandshäuser. So können auch einzelne Wohn- oder Geschäftsräume an das vorhandene Haus angeschlossen werden. Mit oder ohne Durchbruch, direkt nebenan oder auch autark und räumlich leicht versetzt. Dabei ist es egal, ob das Haupthaus ebenfalls ein Modulhaus oder ein Massivbau ist. Übrigens: Bei gewerblicher Nutzung ist ein Modul-Gebäude von SmartHouse beispielsweise voll abschreibungsfähig.

4. Kosten aufteilen durch die modulare Bauweise

Ein Modulhaus kann in verschiedenen Etappen gebaut und somit auch bezahlt werden. So baut und finanziert das junge Paar zum Beispiel zuerst ein eingeschossiges Modul als kuscheliges Heim zu zweit. Die Option zur Erweiterung ist durch das serienmäßige Flachdach bereits gegeben. Doch erst, wenn der Bedarf für mehr Wohnraum konkret wird, etwa durch die Geburt eines Babys, wird die Wohnfläche problemlos nach oben aufgestockt. Der Mehr-Raum schlägt also kostenmäßig erst dann zu Buche, wenn er wirklich gebraucht wird.

5. Ein Anbau, doppelter Nutzen

Wer sich für einen modularen Anbau an ein zweigeschossiges Haus entscheidet, sollte überlegen, ob dieser nicht auf Stelzen stehen kann. So bekommen die Bauherren nicht nur zusätzlichen Wohnraum für ein Gästezimmer oder einen Fitnessraum, sondern gleichzeitig einen überdachten Stellplatz für ihr Auto. Übrigens: Bauherren sollten darauf achten, dass ein Modulhaus-Anbieter bestimmte Qualitätszertifikate besitzt. Wichtig ist das sogenannte Übereinstimmungszertifikat nach DIN 1052, ebenso steht das RAL-Gütezeichen "Holzhausbau" für Qualität.

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