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Artikel vom 01.11.2014

Verputzte oder hinterlüftete Fassade: Energiesparen dank Polyurethan

Energiesparen dank Polyurethan. In einem rundum gut gedämmten Eigenheim können Hausbesitzer die Entwicklung der Energiepreise entspannter verfolgen. Foto: djd/puren
Energiesparen dank Polyurethan. In einem rundum gut gedämmten Eigenheim können Hausbesitzer die Entwicklung der Energiepreise entspannter verfolgen. Foto: djd/puren

In diesem Artikel erfahren Sie:

  • Welche Vorteile eine hinterlüftete Fassade hat.
  • Warum ein niedriger Wärmedurchgasngswert so wichtig ist.
  • Was ein Wärmedämm-Verbundsystem ist.

Die "zweite Miete" für ein Haus kommt auf Dauer richtig teuer, wenn das Gebäude eine schlechte Wärmedämmung besitzt. Wer daher langfristig an der Kostenschraube drehen und seine Energiekosten senken möchte, muss vor allem rundum "dichtmachen" - sprich die Dämmung von Fenstern, Dach und Fassade verbessern. Denn gegen Energieverluste durch einen schlechten Dämmstandard kommt auch die modernste Heizung nur mit hohem und entsprechend teurem Aufwand an. Die Investition in eine Gebäudedämmung zahlt sich dreifach aus - finanziell rechnet sie sich oft schneller als viele Hauseigentümer sich vorstellen können. Für die Umwelt bringt sie schon ab dem ersten Tag Zinsen in Form von reduzierten CO2-Emissionen, und ebenfalls ab dem ersten Tag können sich die Hausbewohner auf spürbar mehr Behaglichkeit in gleichmäßig warmen und zugfreien Räumen freuen. Eine hinterlüftet Fassade ist eine Option.

Niedrige Wärmedurchgangswerte für hocheffiziente schlanke Dämmung

Sehr gut geeignet für eine energetische Modernisierung sind Polyurethan-Dämmstoffe. In Test belegen sie regelmäßig Bestplätze, da ihr Wärmedurchgangswert vergleichbaren Dämmungen deutlich überlegen ist. Für den Hausbesitzer bedeutet das ganz praktisch, dass er einen bestimmten Dämmstandard mit einem deutlich schlankeren Aufbau der Dämmung erzielen kann als bei anderen Dämmstoffen. Systemelemente von Herstellern wie puren machen auch die Dämmung der Hausfassade einfach möglich. Sie bieten Dämmsysteme sowohl für normale Putzfassaden als auch für vorgehängte hinterlüftete Fassaden.

Wärmedämm-Verbundsystem: die Lösung für klassische Putzfassaden

Die klassische Putzfassade baut man als so genanntes Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS) auf. Dafür können etwa purenotherm Dämmelemente eingesetzt werden, die bei Neubauten einfach ohne Verdübeln auf Stein- oder Holzständerfassaden aufgeklebt werden. Darüber können Armierungen und sichtbare Oberputze verschiedener WDVS-Hersteller angebracht werden, alternativ eignen sich auch die besonders in Norddeutschland beliebten Klinkersteinchen als Wandabschluss. Zudem ist purenotherm auch als sog. Brandschutzriegel für WDV-Systeme mit Polystyrol-Dämmplatten zugelassen und sorgt damit für mehr Sicherheit an der Fassade.

Hinterlüftete Fassade: für verkleidete Hausfronten

Für eine vorgehängte hinterlüftete Fassade werden ebenfalls zunächst Dämmelemente aus Polyurethan auf die Wand aufgebracht. Darüber muss eine Unterkonstruktion, in der Regel aus Latten, angebracht werden, auf der dann der Wandabschluss zum Beispiel mit Holzprofilen oder anderen Materialien angebracht wird. Zwischen Dämmung und Wandverkleidung muss die Luft zirkulieren können, damit Feuchtigkeit einfach entweichen kann. Bei Dämmsystemen wie Holtafix ist die Unterkonstruktion für die Befestigung des Wandabschlusses bereits ab Werk integriert, was den Einbau schneller macht und dafür sorgt, dass die Hinterlüftungsebene rationell und sicher erstellt werden kann.

Kerndämmung: eher im Neubau

Eine weitere Möglichkeit des Wärmeschutzes ist eine so genannte Kerndämmung, bei der die Dämmschicht in ein zweischaliges Mauerwerk eingebaut wird. Zum Tragen kommt diese Dämmvariante aber in der Regel nur im Neubau.

Sonderelemente: Dämmlösungen für alle Fälle

Ergänzt werden die Dämmsysteme durch Sonderelemente. Dazu gehören etwa Brandschutzriegel, die besonders bei Mehrfamilienhäusern eingesetzt werden, und so genannte Perimeterdämmungen für die Dämmungen von Außenwänden und Kellerböden unter Erdreich. Für den wärmebrückenfreien Dachanschluss an Flachfächern stehen spezielle Attika-Elemente zur Verfügung.

Videotipp: Dachdämmung und Dämmstoffe zum Wärmeschutz - mit Geld vom Staat

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