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Artikel vom 24.05.2017

Einbruchschutz an Türen: 6 Tipps für mehr Sicherheit

Einbruchschutz an Tueren gelingt mit Widerstandsklassen.
Mit einer Ausstattung entsprechend der gängigen Widerstandsklassen wird Einbrechern der Zutritt durch den Nebeneingang erschwert. Foto: djd/Novoferm

Mit über 150.000 Fällen im Jahr 2016 bewegen sich die Einbruchzahlen weiterhin auf hohem Niveau. Viele Hausbesitzer wollen deshalb ihr Eigenheim besser schützen. Wichtig ist es dafür, typische Angriffspunkte der Ganoven rund ums Haus abzusichern. Lesen Sie hier 6 Tipps, wie Sie den Einbruchschutz an Türen erhöhen können.

1. Tipp: Einbruchschutz an Türen - auf die Widerstandsklasse kommt es an

Wie gut eine Tür gegen Einbruchsversuche abgesichert ist, lässt sich an der sogenannten Widerstandsklasse ablesen. Als Mindestausstattung wird heute die Klasse RC 2 empfohlen. Ältere Modelle von Haustüren und Nebeneingangstüren erfüllen diese Anforderung meist nicht. Unser Tipp: Lassen Sie den Einbruchschutz an Ihren Türen durch einen Fachmann überprüfen und lassen Sie sich beraten, ob eine Nachrüstung möglich ist oder ob sich ein Austausch der Tür empfiehlt. Neben Handwerksbetrieben können Sie sich auch an Beratungsstellen der Polizei wenden.

Einbruchschutz an Tueren - auch am Nebeneingang - ist wichtig!
Der Nebeneingang ist keine Nebensache: Auch hier sollten Hausbesitzer bei Türen auf einen guten Einbruchschutz achten. Foto: djd/Novoferm.com

2. Tipp: An alle Türen denken - vor allem im Erdgeschoss

Ein erhöhter Einbruchschutz ist nicht nur ein Thema für die Haustür. In sehr vielen Fällen verschaffen sich Täter durch leicht zugängliche Terrassen- und Balkontüren Zugang zum Haus. Diese Zugänge, vor allem die im Erdgeschoss, sollten Sie ebenfalls überprüfen lassen und wenn nötig den Sicherheitsstandard verbessern.

3. Tipp: Beim Einbruchschutz die Nebentüren nicht vergessen

Was nützt die sicherste Haustür, wenn sich die Ganoven durch den Keller oder die Garage Zugang verschaffen? Nebeneingänge sind keine Nebensache und sollten ebenfalls einen guten Einbruchschutz aufweisen. Auch hier empfiehlt sich die Widerstandsklasse RC 2, wie sie etwa durch die Stahl-Sicherheitstür "NovoSecur E-S6" von Novoferm erfüllt wird. Die sechsfache Sicherung für den Innen- und Außenbereich sorgt für einen hohen Einbruchschutz - mit technischen Details wie stabilen Stahlbändern mit Bandbolzensicherung sowie einem Sicherheitsprofilzylinder.

4. Tipp: Noch mehr Sicherheit durch Mehrfach-Verriegelung

Sicherheitstüren mit Mehrfach-Verriegelung eignen sich als Kellerausgangs-, Garagenverbindungs-, Heizungsraum- oder Außentür. Neben dem Einbruchschutz bieten die Türen je nach Ausstattung auch einen Feuerschutz oder eine schalldämmende Wirkung. Mit vielen Farben und Oberflächen können Sie die Stahltüren in wohnlicher Optik und passend zu Ihrem Geschmack auswählen. Mehr Informationen erhalten Sie im Fachhandel oder online direkt beim Hersteller.

5. Tipp: Das eigene Verhalten überprüfen

Schließen Sie jedes Mal, wenn Sie das Haus verlassen, die Haustür gründlich ab? Stehen Fenster auf Kipp, obwohl niemand daheim ist? Sorgen Sie für Urlaubszeiten vor, indem jemand den Briefkasten leert und tagsüber die Rollläden öffnet? Das eigene Verhalten kann wesentlich zu einem besseren Einbruchschutz beitragen. Damit sollen Täter nicht auf einen Blick erkennen können, ob das Haus verwaist ist. Und selbst wenn Sie nur kurz zum Bäcker fahren: Das Schloss der Haustür immer gründlich verriegeln, keine Fenster geöffnet lassen.

6. Tipp: Potentielle Einbrecher abschrecken

Einbrecher wollen schnell, leise und unauffällig ins Haus gelangen. Wenn sich ein Täter beobachtet fühlt, sucht er schnell das Weite. Helle Strahler rund ums Haus, insbesondere an der Keller- und der Garagentür, die mit einem Bewegungsmelder gekoppelt sind und automatisch aufleuchten, können bereits erfolgreich der Abschreckung dienen. Fallweise können Überwachungskameras oder eine Alarmanlage sinnvoll sein. Auch hier empfiehlt sich eine Beratung durch die Polizei.

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