Rubriken

Specials

Linktipps

Hinweis: Bei diesem Text handelt es sich um einen Archivtext.

Wachstumsmotor Umweltschutz

Staatliche Hilfen erleichtern Existenzgründern den Einstieg in Zukunftsmärkte
Finanzielle Starthilfen etwa der KfW erleichtern es Unternehmensgründern, ihre Ideen zu einem erfolgreichen Geschäft aufzubauen. Foto: djd/KfW Bankengruppe

Finanzielle Starthilfen etwa der KfW erleichtern es Unternehmensgründern, ihre Ideen zu einem erfolgreichen Geschäft aufzubauen. Foto: djd/KfW Bankengruppe

(djd). Aus der Biolatschen-Ecke ist der Umweltschutz schon lange draußen. Er gilt heute als die Wachstumsbranche der Zukunft, Experten erwarten sogar, dass Umweltschutz- und angrenzende Branchen bald die Autoindustrie überflügeln könnten. Immer wieder machen junge Start-ups wie etwa die Wolfsburger Tassa GmbH mit überraschenden Lösungen von sich reden. Windkraft für jedermann: Das war die Vision des Unternehmensgründers Volkmar Tetzlaff.

Windkraft für jedermann

Vertikale statt horizontale Windanlagen machen es möglich, vergleichsweise kleine und kostengünstige Anlagen zu bauen. So wird die Technik für kleine Gewerbeunternehmen, Agrarbetriebe und sogar Hausbesitzer erschwinglich. Mit Hilfe eines Investors ist die Tassa GmbH inzwischen über die Prototypenphase hinaus und hofft, noch im Jahr 2010 ungefähr 100 Anlagen zu installieren. Sie liefern je nach Standort bis zu 10.000 Kilowattstunden Energie im Jahr, was normalerweise den Jahresbedarf von zwei Einfamilienhäusern oder einem kleinen Gewerbebetrieb decken kann.

Maßgeschneiderte Finanzierungen für die Gründerjahre

Die Finanzierung einer Idee ist für viele Existenzgründer das größte Hindernis auf dem Weg zum Erfolg. Tassa siedelte sich deshalb in Wolfsburg an, wo es die finanzielle und beraterische Unterstützung der Wolfsburg AG in Anspruch nehmen konnte. Finanzielle Starthilfe gibt es aber auch vom Staat über die KfW. Das zinsgünstige KfW-Startgeld etwa hilft bei der Anschubfinanzierung mit einem zinsgünstigen Kredit, die Haftungsfreistellung von bis zu 80 Prozent erleichtert dabei der Hausbank die Entscheidung, den Gründer zu unterstützen. Mit dem Förderprogramm "ERP-Kapital für Gründung" können Gründer oder junge Unternehmen auch größere Vorhaben finanzieren und dabei ihre Eigenkapitalbasis stärken. Für innovative Gründungen kann Beteiligungskapital aus dem ERP-Startfonds beantragt werden. Unter www.kfw.de gibt es alle weiteren Informationen.

Weitere Informationen: www.kfw.de

Fakten in Kürze

Erfolgreich starten mit Coaching

Die meisten Existenzgründer brennen förmlich für ihre Geschäftsidee und übersehen dabei manchmal die banalen Fallstricke, die der Alltag ihnen in den Weg legt. Ein Gründercoaching hilft dabei, Fehler zu vermeiden und Wunsch und Wirklichkeit der Geschäftsidee zur Deckung zu bringen. Bis zu 75 Prozent der Kosten werden je nach Region von der KfW übernommen, die maximale Höhe beträgt 4.500 Euro. Bei Gründungen aus der Arbeitslosigkeit heraus trägt der Staat sogar 90 Prozent der Kosten für das Coaching. Unter http://www.kfw.de gibt es alle Informationen.
verfasst am 01.03.2010