Es geht auch ohne Wasser
Trockentrenntoiletten: eine hygienische und saubere Alternative
(djd). Nicht immer und überall ist ein Anschluss an das öffentliche Abwassernetz möglich. Besitzer von Wochenend- und Ferienhäusern oder Bewohner abgelegener Höfe wissen nur zu gut um diese Problematik. An diesen Standorten erfordert ein WC den Bau voluminöser und kostenintensiver Sammelgruben oder gar Kleinkläranlagen. Bisher stellten Campingtoiletten meist die einzige Alternative zur Abwasservermeidung dar. Doch deren Inhalt muss chemisch behandelt und in aller Regel doch wieder über die Kanalisation entsorgt werden. Wer sich diesen Aufwand ersparen möchte, kann sich statt des WCs eines TCs, eines Trocken-Closetts, bedienen.
Moderne Trockentrenntoiletten wie beispielsweise von Separett sparen nicht nur viele Tausend Liter Abwasser während ihrer Lebensdauer ein, sie sind zugleich hygienisch und sauber. In diesen speziellen Systemen werden Ausscheidungen getrennt aufgefangen, so dass eine Entsorgung überall problemlos möglich ist, wo eine Gartenfläche zur Verfügung steht.
Wertvoller Dünger
Feste Ausscheidungen kommen einfach auf den Komposthaufen, wo sie unter Pflanzenabfällen zu Humus zerfallen und anschließend einen hochwertigen Dünger für Sträucher und Blumenbeete darstellen. Auch der getrennt gesammelte Urin kann natürlich sein, wenn er entsprechend verdünnt als Dünger für Grünflächen verwendet wird. Fachliche Informationen und Tipps zum richtigen Umgang mit Trockentrenntoiletten sind unter www.tcstattwc.de zusammengefasst.
Auch für die Hausinstallation
Doch nicht nur im Garten, bei Camping und auf dem Boot sind TCs eine Alternative zu Chemietoiletten - angesichts der knappen Wasserressourcen könnte die Trockentoilette künftig in normalen Haushalten Einzug halten. Moderne Lösungen eignen sich auch zum Einbau in Wohnhäuser. In diesen Fällen sorgt die integrierte elektrische Lüftung für Geruchsfreiheit im Raum.
Weitere Informationen: www.separett.de
Fakten in Kürze
Hygienisch getrenntEnzymatische und biologische Prozesse zwischen Fäkalien und Urin führen zu unangenehmen Gerüchen. Bei entsprechender Trennung tritt dieser unangenehme Effekt nicht auf, und die Ausscheidungen lassen sich als Düngemittel weiterverwenden. Urin lässt sich getrennt unproblematisch lagern, entwickelt weniger Geruch als mit Wasser und Fäkalien gemischt und stellt kein Hygieneproblem dar. Die ökologischen Aspekte haben auch die Weltgesundheitsorganisation WHO überzeugt, die sich für die "No Mix"-Methode als Sanitärstandard der Zukunft ausspricht.
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