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Zulagen machen die Riester-Rente fett

Viele Sparer verschenken noch immer bares Geld
Viele Riester-Sparer verschenken aus Bequemlichkeit bares Geld. Mit einem Dauerzulageantrag ist man auf der sicheren Seite und erhält garantiert die staatliche Förderung. Foto: djd/Union Investment

Viele Riester-Sparer verschenken aus Bequemlichkeit bares Geld. Mit einem Dauerzulageantrag ist man auf der sicheren Seite und erhält garantiert die staatliche Förderung. Foto: djd/Union Investment

(djd). "Den Antrag fülle ich später aus", denkt sich mancher Sparer und legt den Zulagenantrag zu seiner Riester-Rente zur Seite. Die Konsequenz: Einer Studie der Fondsgesellschaft Union Investment zufolge stellen zwar mehr Menschen den Antrag als in den vergangenen Jahren, aber immer noch verzichtet ein Drittel der knapp 14 Millionen Riester-Sparer auf seine Zulagen. "Dabei kommt es gerade auf sie an, denn erst die staatliche Förderung macht die Riester-Rente richtig lukrativ", betont Wolfram Erling, Leiter Zukunftsvorsorge bei Union Investment. Allein bei diesem Anbieter verschenkten die Riester-Sparer für das Jahr 2007 Grund- und Kinderzulagen in Höhe von knapp 100 Millionen Euro.

Damit es kein böses Erwachen gibt, rät Erling allen Sparern zum sogenannten Dauerzulageantrag: "Sobald man die Unterlagen zum Riester-Vertrag erhält, sollte man dieses Formular ausfüllen." Anbieter wie Union Investment beantragen die Zulagen dann jedes Jahr automatisch. So kann der Sparer keine Fristen mehr versäumen. Für das Jahr 2008 können Riester-Sparer allerdings nur noch bis zum 31. Dezember 2010 die Zulagen beantragen. Danach ist der Anspruch auf Förderung für 2008 unwiderruflich verloren - und auch der Zinseszinseffekt. Wolfram Erling erläutert: "Gerade in der Anfangsphase des Sparplans ist jeder Euro besonders wichtig, weil er sich über die lange Laufzeit immer weiter verzinst."

Weitere Informationen: www.union-investment.de

Stichworte zu diesem Beitrag:

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verfasst am 26.10.2010