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Hinweis: Bei diesem Text handelt es sich um einen Archivtext.

Zu wenig auf die hohe Kante

Umfrage: Deutsche verfehlen ihr Sparziel um 30 Prozent
Ein neues Familienfahrzeug gehört zu den beliebten Sparzielen. Aber auch für die Altersvorsorge legen die Bürger verstärkt Geld beiseite. Foto: djd/BV Volksbanken

Ein neues Familienfahrzeug gehört zu den beliebten Sparzielen. Aber auch für die Altersvorsorge legen die Bürger verstärkt Geld beiseite. Foto: djd/BV Volksbanken

(djd). Die Bundesbürger sparen nach eigener Einschätzung nicht genug. Sie legen zwar jeden Monat durchschnittlich 180 Euro auf die hohe Kante. Zur Erfüllung ihrer Ziele bräuchten sie jedoch nach eigener Meinung im Durchschnitt 256 Euro. Somit sparen die Deutschen im Ergebnis also monatlich 76 Euro beziehungsweise 30 Prozent zu wenig. Dies ist das Ergebnis einer 2011 durchgeführten, repräsentativen Umfrage von TNS-Infratest im Auftrag des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) zum Sparverhalten der Bundesbürger.

"Zwischen Vorsorgebedarf und Spartätigkeit zeigt sich eine Lücke. Viele Bundesbürger sehen ihre finanziellen Möglichkeiten als nicht ausreichend an, um ihre Sparvorhaben vollständig zu verwirklichen", erläutert BVR-Vorstandsmitglied Dr. Andreas Martin. Die gute Arbeitsmarktentwicklung werde aber helfen, die Sparlücke zu verringern: "In diesem und im kommenden Jahr dürften die Einkommen der Bundesbürger auch preisbereinigt zunehmen."

Nicht alle Bevölkerungsgruppen verfehlen der Umfrage zufolge im Übrigen ihr Sparziel in gleicher Weise: Junge Bundesbürger und Geringverdiener haben bei der Erreichung die größten Probleme. Hier gehen Sparziel und tatsächliches Sparen zum Teil am deutlichsten auseinander. Demgegenüber fällt die Sparlücke bei den Beziehern höherer Einkommen und bei älteren Befragten niedriger aus.

Weitere Informationen: www.bvr.de

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verfasst am 26.07.2011