Rubriken

Specials

Linktipps

Hinweis: Bei diesem Text handelt es sich um einen Archivtext.

Niesalarm im Büro

Stress kann Infekte begünstigen
Wer sich krank ins Büro schleppt, steckt nicht selten die Kollegen an. Foto: djd

Wer sich krank ins Büro schleppt, steckt nicht selten die Kollegen an. Foto: djd

(djd). Minusgrade, Eismatsch und Nieselregen: In der kalten Jahreszeit ist der morgendliche Weg zur Arbeit die reinste Zitterpartie. Doch kaum im Büro angekommen, kehrt sich das Ganze ins Gegenteil um. Überheizte und trockene Luft lässt den Schweiß aus allen Poren brechen. Auch für die Atmungsorgane ist dieser Wechsel eine Strapaze - die Nasenschleimhäute trocknen aus. Erkältungserreger können sich leichter festsetzen. Auch vitaminarme Ernährung, ungesunde Verhaltensweisen wie Rauchen oder übermäßiger Alkoholgenuss und Bewegungsmangel schwächen das Immunsystem. Wenn dann noch Schlafmangel und Stress im Job dazukommen, kann sich der Körper kaum zur Wehr setzen, wenn er in einen winterlichen Virenansturm gerät.

Heilpflanzen in Tropfenform

Halsschmerzen, Schnupfen, Husten und Gliederschmerzen deuten auf einen Atemwegsinfekt hin. Je nach Gesundheitslage schleppt man sich weiter ins Büro oder muss kapitulieren und landet im Bett. Zwar sind Erkältungssymptome lästig, aber meist harmlos. Oft tragen bekannte Hausmittel dazu bei, die Beschwerden zu lindern. Inhalationen mit Salzwasser, Erkältungsbäder oder warme Wickel sind hilfreich. Auch homöopathische Arzneimittel können zu einer schnellen Gesundung beitragen. So rät die Kasseler Fachärztin für Allgemeinmedizin Dr. med. Sabine Schäfer: "Bei Erkältungssymptomen Erwachsener gebe ich meinen Patienten gerne Infludo. Die Zubereitung ausgewählter Heilpflanzen in Tropfenform lindert akute Erkältungsbeschwerden, reguliert bei Fieber die Körpertemperatur und aktiviert die Selbstheilungskräfte."

Husten und Schnupfen nicht unterdrücken

Chemische Mittel, die Husten und Schnupfen unterdrücken, sind bei grippalen Infekten oft wenig hilfreich. So ist eine laufende Nase ein Anzeichen dafür, dass der Körper versucht, Erkältungsviren, die sich im Nasen-Rachen-Raum niedergelassen haben, auszuspülen. Auch Husten ist zwar lästig, aber wichtig, um Fremdkörper aus den Atemwegen zu transportieren. Hustenblocker unterdrücken diese Reaktion. Die Erreger können mit dem Bronchialsekret nicht mehr weggespült werden, es könnte zu einer Entzündung kommen.

Weitere Informationen: www.weleda.de

Fakten in Kürze

Ansteckungsgefahr im Büro

Erkältungsviren werden durch Tröpfcheninfektion übertragen. Wer krank ins Büro geht, sollte aus Rücksicht auf die Kollegen bei einer Nies- oder Hustenattacke den Raum kurz verlassen und danach gründlich die Hände waschen. Häufiges Lüften verringert die Virenanzahl in der Raumluft. Rücksichtsvoll ist es auch, wenn Erkältete auf das obligatorische Händeschütteln oder Umarmen verzichten. Gebrauchte Taschentücher nicht offen herum liegen lassen, sondern gleich in den Mülleimer oder noch besser in der Toilette entsorgen. Bei Fieber gilt: Zu Hause bleiben.

Stichworte zu diesem Beitrag:

  • Erkältung
  • Gesundheit
  • Naturheilmittel
  • Therapie
  • Winter
verfasst am 17.08.2011