Natürliche Hilfe für die Abwehr
So lässt sich die Infektanfälligkeit älterer Menschen verringern
(djd). Mit dem Beginn der kalten Jahreszeit leiden viele Erkältete unter Kopf- und Gliederschmerzen, Schnupfen, Husten, Fieber oder Schüttelfrost. Es gibt viele Ursachen: Rund 200 verschiedene Arten von Erkältungsviren sorgen regelmäßig für Neuinfektionen. Dennoch scheinen bestimmte Menschen der alljährlichen Erkältungswelle zu trotzen. Der französische Forscher, Arzt und Physiologe Claude Bernard erklärt dieses Phänomen mit dem Ausspruch: "Der Keim ist nichts, das Milieu ist alles." Mit anderen Worten: Ein gutes Immunsystem wird mit fast allen Eindringlingen fertig.
Das können Senioren tun, um sich vor Erkältung zu schützen
Gerade ältere Menschen sind im Herbst und Winter anfälliger - denn Kälte und Nässe schwächen das Immunsystem. Zudem achten viele Senioren nicht ausreichend auf ihre Ernährung - dem Körper fehlen wichtige Vitamine. Für die Aktivität und Funktion der Abwehrzellen sind insbesondere die Vitamine A, C, E, B12, Folsäure und die Mineralstoffe Eisen, Zink und Selen entscheidend.
Zu einer gesunden vielseitigen Ernährung gehören außerdem Vollkorn- und Milchprodukte, zweimal in der Woche Fisch, wenig Fleisch und vor allem viel frisches Obst und Gemüse. Auch ein moderates Ausdauertraining an der frischen Luft und Wechselduschen härten den Körper ab.
Vorsicht Wechselwirkung
Kommt es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einem grippalen Infekt, sollten ältere Menschen beim Einsatz chemischer Präparate vorsichtig sein. Gelegentlich können unangenehme Wechselwirkungen mit anderen Mitteln entstehen und den Organismus belasten. So dürfen einige Substanzen etwa nicht zusammen mit blutdrucksenkenden Medikamenten eingenommen werden.
Die Kasseler Fachärztin für Allgemeinmedizin Dr. med. Sabine Schäfer rät: "Bei Erkältungssymptomen gebe ich meinen erwachsenen Patienten gerne Infludo. Die Komposition der potenzierten Pflanzen und Mineralien lindert akute Beschwerden und stärkt die Selbstheilungskräfte." Nach Ansicht von Dr. Schäfer kann der Körper aus einem so behandelten Infekt sogar gestärkt hervorgehen.
Weitere Informationen: www.weleda.de
Fakten in Kürze
Wann sollten Senioren bei Fieber zum Arzt?- Wenn die Ursache eine andere als eine gewöhnliche fieberhafte Infektionserkrankung ist.
- Bei schwerwiegenden Grunderkrankungen.
- Wenn bei ansonsten gesunden Menschen nach drei Tagen das Fieber (ohne schwerwiegende Begleitsymptome) nicht besser wird.
- Bei plötzlich auftretendem Fieber oder einem auffallend raschen Temperaturanstieg über 39 Grad Celsius.
- Bei heftigen Kopfschmerzen im Stirnbereich. Sie könnten auf eine Nasennebenhöhlenentzündung hindeuten.
- Bei Atemnot und starkem Rasseln in der Brust - es besteht Verdacht auf Lungenentzündung.
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