Bescheid wissen - Hilfen nutzen
Das Thema Pflege wird immer wichtiger - entsprechend groß ist der Informationsbedarf
(djd). Die Pflege von kranken und hilfsbedürftigen Angehörigen wird in den kommenden Jahrzehnten für immer mehr Bundesbürger zum Alltag gehören. Schon heute ist jeder sechste von Pflege direkt oder indirekt betroffen. Das ergab eine aktuelle Forsa Umfrage im Auftrag der Compass Private Pflegeberatung. Laut der Studie rechnet sogar jeder zweite damit, später selbst betroffen zu sein. Eine realistische Einschätzung - eine Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaft (DIW, Berlin) prognostiziert, dass sich die Zahl der Pflegefälle von heute 2,25 Millionen bis zum Jahre 2050 auf vier bis 4,5 Millionen verdoppeln wird. Allein die Zahl der über 90-Jährigen - jener Gruppe mit der höchsten Pflegewahrscheinlichkeit - wächst bis dahin auf 2,25 Millionen Bundesbürger.
Komplexe Gesetze
Schon jetzt ist der Informationsbedarf beim Thema Pflege hoch und wird durch die demographischen Veränderungen zusätzlich steigen. Komplexe Gesetze, Reformen und eine andauernde politische Diskussionen machen es zudem schwer, aktuell informiert zu bleiben: Welche Betreuungsangebote gibt es in meiner Stadt? Wie kann ich die Wohnung anpassen, wenn ich einen Angehörigen zu Hause versorgen möchte? Wie bleibe ich selbst als betreuender Angehöriger gesund, welche Entlastungsmöglichkeiten gibt es? Und nicht zuletzt: für welche Leistungen kommt die Pflegeversicherung auf?
Kostenlose Pflegeberatung
Der Gesetzgeber wollte die Betroffenen und ihren Angehörigen mit dem seit Januar 2009 gesetzlich festgeschriebenen Anspruch auf Pflegeberatung eine Orientierung im immer komplexer werdenden System bieten. Auf Basis dieses Gesetzes hat der Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. die Compass Private Pflegeberatung gegründet und bietet damit jedem Versicherten eine kostenfreie und unabhängige Beratung. "Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es einen großen Informations- und Unterstützungsbedarf rund um das Thema Pflege gibt und den Menschen am besten geholfen ist, dafür einen fachlich kompetenten Ansprechpartner zu haben, den sie jederzeit schnell und unbürokratisch erreichen können", so Elisabeth Beikirch, Geschäftsführerin der Compass Pflegeberatung. Die Pflegeberater informieren bei Fragen zu den finanziellen Angelegenheiten einer Pflegesituation und unterstützen bei Formalitäten. "Wir kommen direkt zu den Menschen nach Hause, um uns dort ein Bild zu machen und die Betroffenen in ihrem häuslichen Umfeld bestmöglich zu beraten. Wir möchten die Familien mit unserem Angebot der aufsuchenden Pflegeberatung in dieser ohnehin schwierigen Situation entlasten", beschreibt Beikirch das Konzept von Compass.
Weitere Informationen: www.faktenkontor.de




















