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Hinweis: Bei diesem Text handelt es sich um einen Archivtext.

Bauen ohne Kompromisse

Die Vorteile eines Massivhauses aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz
Mit einem Massivholzmauer-Haus können Bauherren und Architekten ihre Vorstellungen optimal verwirklichen. Foto: djd/Massiv-Holz-Mauer /Bau Konzept Rehm

Mit einem Massivholzmauer-Haus können Bauherren und Architekten ihre Vorstellungen optimal verwirklichen. Foto: djd/Massiv-Holz-Mauer /Bau Konzept Rehm

(djd). Bei der Wahl des Baustoffs für ihr neues Heim spielen für Bauherren viele Faktoren eine Rolle. So kommt am Thema Wärmedämmung heute niemand mehr vorbei. Doch auch die Wände eines hoch wärmegedämmten Hauses sollen "atmen" können und ein ausgeglichenes Raumklima schaffen. Für Holz spricht deshalb seine nachhaltige Erzeugung, für massive Materialien die langlebige feste Konstruktion. Und auch über die Bauzeit machen sich Häuslebauer Gedanken. Die Qualität eines Massivhauses mit der Bauzeit eines Holzständerhauses zu verbinden - das wäre ideal.

Der Rohbau steht in ein bis zwei Tagen

All diese Anforderungen unter einen Hut zu bekommen, das gelingt dem Holzwerkstoff Massivholzmauer. Vor einigen Jahren neu entwickelt, hat er seine Praxistauglichkeit über 1.200 privaten und öffentlichen Gebäuden schon unter Beweis gestellt. In einem besonderen Herstellungsverfahren werden Abschnittsbretter aus der Sägewerksproduktion ohne Leim oder sonstige chemische Stoffe zu einer massiven Mauer verbunden, die architektonisch fast unbegrenzte Gestaltungsfreiheit bietet. Die Vorfertigung der Mauerelemente erfolgt komplett im Werk - inklusive Fenster- und Türöffnungen. Auf der Baustelle werden die Mauerelemente nach Fertigstellung der Bodenplatte oder der Kellerdecke nur noch aufgestellt und verschraubt, nach einem bis zwei Tagen kann der Rohbau des Hauses stehen. Mehr Informationen gibt es unter www.massivholzmauer.de

Trocken wohnen statt trockenwohnen

Die bei der Massivbauweise sonst üblichen Trocknungszeiten entfallen bei der Mauer aus Massivholz komplett, so dass der Einzug ins neue Heim schon unmittelbar nach Abschluss der Fassaden- und Innenausbauarbeiten und ohne "Trockenwohnen" erfolgen kann. Die Verkleidung der massiven Holzmauer ist außen und innen mit so gut wie allen gängigen Materialien möglich. Dazu zählen Putz, Verkleidungen aus Holz und anderen Materialien, Gipskarton und Tapete. Ideal sind atmungsaktive Materialien, die auch die Massivholzmauer weiter atmen lassen.

Weitere Informationen: www.massivholzmauer.de

Fakten in Kürze

Massiv aus Holz

Für die Massivholzmauer werden Restbretter aus Sägewerken gerillt und mit kleinen Alustiften zu einer massiven Mauer verpresst. Die besondere Art der Verarbeitung verleiht den Wänden eine statische Festigkeit, die festem Mauerwerk oder Beton entspricht, sowie eine gute Wärmedämmung. Die Methode der Verarbeitung verhindert, dass das Holz unkontrolliert "arbeiten" kann. Rissbildungen oder Setzungen wie bei massiven Holzhäusern in Blockbauweise sind deshalb ausgeschlossen, die natürlichen Eigenschaften von Holz als Feuchtepuffer bleiben dagegen erhalten.

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  • Baubiologie
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  • Umwelt
  • Wärmedämmung
verfasst am 03.02.2010