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Hinweis: Bei diesem Text handelt es sich um einen Archivtext.

Strände, Forts und Weihrauchduft

Oman lockt mit einer Mischung aus Moderne und Ursprünglichkeit
Mächtige Fortanlagen gehören zur kulturellen Identität von Oman. Foto: djd/Sultanate of Oman

Mächtige Fortanlagen gehören zur kulturellen Identität von Oman. Foto: djd/Sultanate of Oman

(djd). Die arabische Halbinsel hat sich zu einem beliebten Urlaubsziel entwickelt. Viele Asientouristen nutzen die quirligen Städte für einen Stopover mit Shopping und Sightseeing. Von November bis Mitte März locken "kühle" Temperaturen um die 25 Grad zu längeren Entdeckungstouren und Rundreisen. Oman beispielsweise präsentiert sich als ursprünglicher Gegenpol zu den Mega-Citys. Besonders kulturell Interessierte und Wassersportler schätzen das Sultanat am südöstlichen Rand der Halbinsel. Sultan Qaboos bin Said, der das Land seit 1970 regiert, hat das Land nach und nach geöffnet und reformiert. Das Ergebnis ist eine sympathische Mischung aus Moderne und Ursprünglichkeit.

Prunkvoll und sinnlich

Eine Reise durch Oman beginnt meist in Muscat. Die alte Hafenstadt liegt in einer von Felswänden eingeschlossenen Bucht. Das Stadtbild ist geprägt von traditioneller Architektur - und nicht von Hochhäusern. Wer sich gerne an überschwänglicher Prunkentfaltung satt sieht, wird in Luxushotels wie dem Al-Bustan-Palace fündig. Auch bei der Konzeption und Ausstattung der Sultan Qaboos Moschee wurde nicht gespart. In dem Gotteshaus, das rund 20.000 Gläubigen Platz bietet, hängt unter anderem der größte Kristall-Lüster der Welt. Ein sinnliches Erlebnis ist auch der Bummel über den alten Souk von Matrah. Bunte Stoffe, der Duft von Weihrauch und das Glitzern der Silbergeschmeide lassen den Besucher eintauchen in eine Märchenwelt aus 1001 Nacht. Unter www.omantourism.de gibt es weitere Informationen.

Mächtige Festungen, sichere Straßen

Oman hat außerdem eine rund 1.700 Kilometer lange Küste mit einsamen Sandstränden, stille Wüsten und imposante Berglandschaften. Kulturelle Fixpunkte wie etwa die mächtigen Fortanlagen gibt es in fast jeder Stadt. Auch in der zwei Stunden westlich von Muscat gelegenen Oasenstadt Nizwa sowie in Bahla und Jabrin stehen alte Lehmfestungen. Ein vorbildlich ausgebautes Straßennetz, ein gutes Mietwagenangebot und billiges Benzin machen es leicht, das Land auf eigene Faust zu entdecken. Gut zu wissen: Oman gilt als sicheres Reiseziel.

Weitere Informationen: www.omantourism.de

Fakten in Kürze

Oman in Kürze

Anreise: mit Oman Air, Etihad Air, Gulf Air und Swiss Air (Flugzeit von Frankfurt am Main circa sechs Stunden).
Sprachen: Verkehrs- und Handelssprache Englisch, dazu Arabisch, Suaheli, Urdu, Hindi.
Währung: 1 Omani Rial (OMR) = circa 1,9 Euro.
Beste Reisezeit: Oktober bis März.
Nicht verpassen:
- Bummel über den alten Souk von Matrah.
- Staunen über die prunkvolle Einrichtung vom Hotel Al-Bustan-Palace.
- In Nizwa: Fort besichtigen, Silberschmuck kaufen.
Unter http://www.omantourism.de gibt es weitere Informationen.

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verfasst am 27.06.2011