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Das Gesäuse mit allen Sinnen erleben

Die österreichische Alpenregion feiert in diesem Jahr gleich drei Jubiläen
Anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Nationalparks Gesäuse wird im Frühjahr 2012 im Nationalpark-Erlebniszentrum Weidendom der ökologische Fußabdruck zum Selbsterfahren eröffnet. Foto: djd/Alpenregion Nationalpark Gesäuse

Anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Nationalparks Gesäuse wird im Frühjahr 2012 im Nationalpark-Erlebniszentrum Weidendom der ökologische Fußabdruck zum Selbsterfahren eröffnet. Foto: djd/Alpenregion Nationalpark Gesäuse

(djd). Wer einen Sommer mit allen Sinnen und mitten in der Natur erleben möchte, kann sich seinen Urlaubstraum in der österreichischen Alpenregion Nationalpark Gesäuse erfüllen. Dort ist das tosende Rauschen der Wassermassen im Fluss Enns zu hören, das rotgoldene Alpenglühen der Hochtorwände zu sehen und der betörende Duft einer Bergnarzissenwiese zu riechen. Fühlt man dann noch duftendes Heu zwischen den Fingern und schmeckt das zarte, fein zubereitete Edelwild aus der Genussregion Gesäuse, dann wird der Urlaub zu einer wahrhaft sinnenfrohen Zeit.

Dreifaches Naturschutz-Jubiläum

Dass die Alpenliebhaber in dieser Region noch so viel erleben können, ist auch dem Schutz zu verdanken, den die Natur seit zehn Jahren im Nationalpark Gesäuse genießt. Dies ist nicht das einzige Jubiläum, das der Naturschutz hier im Jahr 2012 feiern darf: Seit 15 Jahren werden Flora und Fauna ebenfalls im Naturpark Steirische Eisenwurzen gehütet. Der Naturpark wiederum ist seit zehn Jahren ein zertifizierter Unesco European Geopark. Da wundert es nicht, dass sich hier gerade Naturfreunde rundum wohlfühlen.

Am besten lässt sich die Natur erforschen, wenn man sich unter freiem Himmel bewegt. Wandern, Hochseilgärten, Rafting, Bogenschießen, Reiten oder Wildwasserklamms und Höhlen machen den Urlaub in der Outdoor-Arena zu einem eindrucksvollen Erlebnis. Wer die alpine Welt erkunden möchte, findet in den Höhenlagen allein elf Schutzhütten, die an Felswänden "kleben", majestätisch auf einem Sattel thronen oder sich in ein Kar schmiegen. Sie sind auch Zufluchtsort bei urplötzlichen Wetterkapriolen und bieten nach Wander- und Kletterspaß Erholung und Genuss für Leib und Seele.

Zu den Almen radeln

An sanften Wiesen, Weidevieh und heimeligen Hütten mit hölzernen Schindeln führen einige landschaftlich sehr schöne Mountainbikestrecken vorbei. Eine besonders ansprechende Strecke ist die "Johnsbacher Alm-Bikerunde", die drei Almen verbindet: Kölblalm, Ebneralm und Zeiringeralm. Auf www.gesaeuse.at kann man sich die Strecken gut anschauen, wenn man auf den Link "Zum Outdoorplaner" klickt.

Weitere Informationen: www.gesaeuse.at

Fakten in Kürze

Der ökologische Fußabdruck im Nationalpark

Erholsam und lehrreich zugleich ist ein Besuch im Nationalpark-Erlebniszentrum Weidendom. Dort können die Besucher durch den ersten begehbaren ökologischen Fußabdruck Österreichs spazieren. Auf humorvolle und einprägsame Weise können sie sich mit ihrem persönlichen Ressourcenverbrauch auseinandersetzen. Der ökologische Fußabdruck zeigt übrigens auf, wie groß die Erdoberfläche ist, die benötigt wird, um den Lebensstandard eines Menschen aufrechtzuerhalten. Der ökologische Fußabdruck wird im Frühjahr 2012 eröffnet. Unter http://www.nationalpark.co.at gibt es mehr Informationen.

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verfasst am 24.01.2012