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Hinweis: Bei diesem Text handelt es sich um einen Archivtext.

Urlaub zwischen Palmen und Alpenrosen

Das mediterrane Mikroklima in Algund lässt Wanderer aufblühen
Spezialitäten aus Südtirol: In Algund kommen Urlauber auch kulinarisch auf ihre Kosten. Foto: djd/Tourismusverein Algund

Spezialitäten aus Südtirol: In Algund kommen Urlauber auch kulinarisch auf ihre Kosten. Foto: djd/Tourismusverein Algund

(djd). Südtirol ist ein Land der reizvollen Gegensätze: majestätische Gipfel und üppige Obstgärten, quirlige Städte und urige Dörfer. Wer hier Urlaub macht, ist meist bewegungsfreudig und legt großen Wert auf Natur, Kultur, Kulinarik - und gutes Wetter. Das hat eine von der Südtirol Marketing Gesellschaft (SMG) veröffentlichte Studie jetzt offiziell bestätigt. Auf der Südseite der Alpen ist es häufiger sonnig und warm als nördlich des Brennerpasses. Ein fast schon mediterranes Mikroklima herrscht beispielsweise in Algund. In diesem Ort nahe der Kurstadt Meran beginnt der Frühling Mitte März, wenn sich die ersten Mandel- und Kirschbaumblüten öffnen. Im April ist alles wieder weiß: Dann stehen die Apfelbäume in voller Blüte.

Genusswandern auf dem Waalweg

Bis weit in den Herbst hinein lädt das Meraner Land zum Wandern zwischen Palmen und Alpenrosen ein. Zwischen 300 und 3.000 Höhenmetern findet jeder den passenden Weg, von der Panoramapromenade bis zum anspruchsvollen Klettersteig. Die sogenannten Waalwege sind mehr als nur Spazierwege. Mit den Waalen - künstlich angelegten Bachläufen eines jahrhundertealten und heute noch funktionierenden Bewässerungssystems - gehören sie zum heimischen Kulturgut. Auf den schmalen Pfaden lassen sich die Berghänge und Weingärten ohne große Höhenunterschiede durchqueren. Der rund fünf Kilometer lange Algunder Waalweg etwa ermöglicht Genusswanderern immer wieder unverstellte Aussichten auf die umliegende Bergwelt und hinab ins Etschtal. Unter www.algund.com gibt es weitere Informationen und zahlreiche Tourentipps für Wanderer jeglicher Couleur.

"Oben ohne" an den Gardasee

Die Südtiroler Landschaften lassen sich aber nicht nur mit eigener Kraft, sondern auch per Auto entdecken. Algund hat sich in den vergangenen Jahren zum Treffpunkt für Cabriofahrer entwickelt. Von hier aus starten "Oben ohne"-Fahrer auf sonnige Touren über Berg- und Passstraßen. Von März bis Oktober geht es jeden Donnerstag zu einer gemeinsamen Tour an den Gardasee. Anmelden sollte man sich im örtlichen Tourismusbüro. Dort gibt es auch hilfreiche Tipps für die Routenplanung.

Weitere Informationen: www.algund.com

Fakten in Kürze

Algund in Kürze

Anreise:
Auto: über Brennerautobahn bis Bozen Süd, Schnellstraße MeBo Richtung Meran
Bahn: von München über Innsbruck nach Bozen (von dort halbstündlich nach Meran)
Low-Cost-Flüge nach Innsbruck, Verona oder Bergamo

Unbedingt ansehen:
- Dominikanerinnenkloster Maria Steinach
- Kirchlein zu Maria Schnee (spektakuläre Lage)
- 3.000 Jahre alte Kultsteine (Nachbildungen vor dem Tourismusbüro)
- Schalensteine (Kultsteine aus vorchristlicher Zeit) im Gemeindegebiet von Algund (auf dem Schlundenstein-, Saxner- und Birbameggweg)

Unter http://www.algund.com gibt es mehr Informationen.

Stichworte zu diesem Beitrag:

  • Aktivurlaub
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verfasst am 11.03.2011