Gesund unterwegs
Hilfe im Notfall auf Reisen
(djd). Das Strandleben genießen, eine Wanderung machen, Sightseeing oder einfach nur Relaxen: Das macht den Deutschen im Urlaub am meisten Spaß, wie eine aktuelle, repräsentative GfK-Umfrage im Auftrag von Bayer Vital ergab. Der Bade- und Strandurlaub ist dabei die Nummer eins unter den bevorzugten Ferienarten. Auch bei der Urlaubsdauer gibt es einen deutlichen Trend: Mehr als 60 Prozent der Befragten verreisen zwischen ein und drei Wochen.
Geschützt in die Sonne - gut gerüstet für die Wanderung
"Die bevorzugten Urlaubsaktivitäten sollten auch bei der Gesundheitsvorsorge berücksichtigt werden", empfiehlt Apothekerin Dr. Sabine Grunthal. Wer sich am Strand in der Sonne aufhält, muss besonders darauf achten, Körper und Kopfbereich vor UV-Strahlung zu schützen. Sinnvoll sind Sonnenhut oder Kopftuch, Sonnenbrille und, je nach Hauttyp, ein Sonnenschutzmittel mit entsprechendem Lichtschutzfaktor. In die Reiseapotheke gehört außerdem ein Präparat zur Behandlung von Sonnenbrand. Auch in Höhenlagen nimmt die UV-Strahlung zu. "Beim Wandern ist deshalb Funktionskleidung mit integriertem UV-Schutz zweckmäßig", rät Sabine Grunthal. Empfehlenswert auf Wanderungen sind zudem ein Erste-Hilfe-Set mit Pflaster und Wundauflagen, Mullbinden und Kompressionsverband sowie ein kühlendes Gel bei Prellungen und Verstauchungen.
Überschätzung als größter Risikofaktor
Immer mit dabei sein sollte ein Präparat gegen Schmerzen und Fieber, zum Beispiel Aspirin Effect, das als Granulat ohne Flüssigkeit eingenommen werden kann. Eine gute Ergänzung sind außerdem Insektenabwehrmittel sowie eine Zeckenzange. Wer am liebsten Städte und Kulturgüter besichtigt und dabei viel zu Fuß unterwegs ist, sollte ein Blasenpflaster mitnehmen. Egal ob bei einer Wanderung, am Strand, beim Sport oder bei einer Städtebesichtigung: Wichtig ist es, auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Auch Überlastung ist ein Thema - gerade dann, wenn es in die Berge geht. "Das größte Risiko geht von der Überschätzung der eigenen Kraft und Ausdauer aus", erklärt Grunthal. "Wer untrainiert ist, sollte daher seinen Körper nicht überfordern."
Weitere Informationen: www.bayervital.de
Fakten in Kürze
Achtung: Selbstmedikation hat ihre GrenzenEine sorgfältig zusammengestellte Reiseapotheke ist ein zuverlässiger Begleiter für unterwegs. Dennoch ist bei aktuellen Beschwerden immer abzuwägen, ob die Selbstmedikation mit der Reiseapotheke ausreicht oder ob ein Arzt konsultiert werden sollte. Wenn sich zum Beispiel Fieber trotz Medikamenteneinnahme nicht bessert oder sogar verschlimmert, sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden.
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