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Andere Länder, andere Regeln

Expertentipps: Auf eine Autofahrt ins Ausland sollte man sich gut vorbereiten
Vor dem Start in ein fremdes Land sollten sich Autofahrer über die dort geltenden Regeln genau informieren. Dann ist man für den Fall einer Panne oder eines Unfalls besser gewappnet. Foto: djd/CosmosDirekt/Stockbyte/Thinkstock

Vor dem Start in ein fremdes Land sollten sich Autofahrer über die dort geltenden Regeln genau informieren. Dann ist man für den Fall einer Panne oder eines Unfalls besser gewappnet. Foto: djd/CosmosDirekt/Stockbyte/Thinkstock

(djd). Das Auto bleibt das beliebteste Verkehrsmittel bei der Fahrt in den Urlaub. Einer forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt zufolge wollen in diesem Jahr 52 Prozent der Bundesbürger mit dem eigenen Wagen in die schönste Zeit des Jahres starten. Um sicher hin- und auch wieder zurückzukommen, sollte man sich vor dem Start in ein fremdes Land genau informieren. "Andere Länder, andere Regeln: Wer Bescheid weiß, erspart sich unnötige Schwierigkeiten", betont Frank Bärnhof, Kfz-Experte bei CosmosDirekt.

Unfall sofort melden

Wer einen Unfall im Ausland hatte, sollte das möglichst umgehend seiner Kfz-Haftpflichtversicherung melden. Und zwar auch dann, wenn er selbst nicht der Verursacher war, empfiehlt Bärnhof. Um den Kontakt zur Versicherung des Unfallgegners herzustellen und die Schadenregulierung voranzutreiben, können sich Betroffene an den Zentralruf der Autoversicherer unter der Hotline 0180-25026 wenden. "Bei Autoreisen ins Ausland gehört der Europäische Unfallbericht ins Gepäck. Er hilft, nach einem Crash ein vollständiges Protokoll zu erstellen", so Bärnhof. Das Formular erfasse unter anderem die Namen aller Beteiligten und den Unfallhergang: "Den Unfallbericht sollte man in doppelter Ausführung mitnehmen, für die Gegenpartei gleich mit."

"Grüne Karte" erleichtert Schadenregulierung

Zudem sollten Urlauber die Grüne Karte dabeihaben. "Sie belegt, dass das Auto haftpflichtversichert ist", sagt Frank Bärnhof. Die internationale Versicherungskarte sei zwar innerhalb der EU nicht mehr Pflicht, aber als Nachweis für eine ausreichende Absicherung über Grenzen hinweg bekannt: "Sie erleichtert in jedem Fall die Schadenregulierung."

Damit Autofahrer in der Aufregung nach einem Zusammenstoß nichts vergessen, helfen iPhone-Apps wie "CosmosDirektHelp". So zeigt der kostenlose Service Schritt für Schritt, was nach einem Unfall zu tun ist - von der Unfallskizze bis zur Schadensmeldung. Dazu liefert die App wichtige internationale Notrufnummern und ermöglicht eine sofortige Schadensmeldung per Knopfdruck.

Weitere Informationen: www.cosmosdirekt.de

Fakten in Kürze

36 Euro "Blaulichtsteuer"

Einige Nachbarländer haben besondere Verkehrsregeln. So sind Autofahrer in Frankreich ab dem 1. Juli dazu verpflichtet ein Alkoholmessgerät mit sich zu führen. Auch für Touristen gilt diese Regelung. Tester gibt es für wenige Euro in Apotheken. In Österreich werden 36 Euro "Blaulichtsteuer" fällig, wenn die Polizei nur zur Beweissicherung zu einem Unfall gerufen wird, bei dem niemand verletzt wurde. In Osteuropa dagegen sollte man die Polizei immer einschalten: Sie muss eine Bescheinigung ausstellen, nur so kann man auch mit einem beschädigten Auto problemlos ausreisen.

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verfasst am 13.04.2012

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