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Hinweis: Bei diesem Text handelt es sich um einen Archivtext.

Mit Risiken und Nebenwirkungen

Freizeitsport ist gesund - gerade im Sommer lauern aber auch viele Gefahren
Fußball ist nach wie vor die Mannschaftssportart, bei der die meisten schweren Verletzungen passieren. Foto: djd/Ergo Direkt Versicherungen

Fußball ist nach wie vor die Mannschaftssportart, bei der die meisten schweren Verletzungen passieren. Foto: djd/Ergo Direkt Versicherungen

(djd). Im Sommer gehen unzählige Freizeitsportler auf Bolzplätzen, in Parks und an anderen Orten ihren Hobbys nach. Die Palette der Sportarten ist groß - einige sind völlig ungefährlich, bei anderen ist das Risiko von Verletzungen und Unfällen relativ hoch. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft zählt jedes Jahr immerhin rund 1,5 Millionen Sportunfälle hierzulande.

Fußball führt die Verletzungsstatistik an

Nach Angaben von Dr. Sven A. Clausen, Leiter des Personal-Trainer-Netzwerks "Sport für Hanseaten" in Hamburg, kommt es am häufigsten in solchen Sportarten zu schweren Verletzungen oder Unfällen, die entweder hohe dynamische Kräfte erfordern oder aber mit gegnerischem Kontakt verbunden sind. Dies sei vor allem im Mannschaftssport der Fall. Nach wie vor führe Fußball die entsprechende Statistik an. Dr. Clausen erläutert die Art und Schwere der Verletzungen: "Im Fußball dominieren Verletzungen des Muskel-, Sehnen- und Bandapparats. Besonders schwere Verletzungen im Kopfbereich sind beim Radsport zu verzeichnen, insbesondere wenn kein Helm getragen wurde." Daneben komme es hier, ähnlich wie beim Inlineskating, zu Handgelenks-, Ellenbogen- und Schulterverletzungen.

Versicherung in jungen Jahren abschließen

Für Freizeitsportler, die nicht im Verein aktiv sind, ist eine private Unfallversicherung unverzichtbar. Die Alternative oder Ergänzung dazu kann eine Berufsunfähigkeitsversicherung sein. Wer etwa aufgrund eines schweren Unfalls seinen Beruf nicht mehr ausüben kann, erhält dann eine monatliche Rente. Die Police ist besonders für junge Arbeitnehmer wichtig, die noch kaum oder gar keine Ansprüche auf gesetzliche Rente haben, falls sie berufsunfähig werden. Christian Gatt von den Ergo Direkt Versicherungen rät deshalb dazu, diese Police möglichst schon in jungen Jahren abzuschließen: "Zum einen steigen die Beiträge bei einem höheren Eintrittsalter an. Vor allem wächst die Gefahr, dass man später etwa durch bereits bestehende gesundheitliche Beeinträchtigungen keinen Versicherungsschutz mehr erhält oder nur zu erschwerten Bedingungen."

Weitere Informationen: www.ergodirekt.de

Fakten in Kürze

Auch mal den Ball laufen lassen

Zur Vorbeugung von Verletzungen oder Unfällen im Sport empfiehlt Dr. Sven A. Clausen angemessenes Aufwärmen, die richtige Sportkleidung und gegebenenfalls das Tragen einer Schutzausrüstung. Wichtig sei es grundsätzlich, die eigenen koordinativen Fähigkeiten richtig einzuschätzen: "Eine gute Kondition
hilft, die Konzentration über längere Zeit aufrechtzuerhalten." Und
beim Sport in der Gruppe gelte ohnehin, durch situative Voraussicht die
Wahrscheinlichkeit gefährlicher Zusammenstöße zu reduzieren - im Zweifel also auch mal den Ball laufen zu lassen.

Stichworte zu diesem Beitrag:

  • Freizeitsport
  • Gesundheit
  • Sport
  • Versicherungen
  • Vorsorge
verfasst am 17.06.2011