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Jeans oder Chinos?

Trotz des modischen Herausforderers geht in der Modewelt nichts ohne die Denim
Jeans sind aus der heutigen Modewelt nicht wegzudenken. Foto: djd/COTTON USA

Jeans sind aus der heutigen Modewelt nicht wegzudenken. Foto: djd/COTTON USA

(djd). Die beliebte Jeans hat einen modischen Herausforderer bekommen: die Chino-Hose. Wie bereits im Sommer geht auch in der kalten Jahreszeit nichts ohne die angesagten neuen Baumwollhosen, die auch die Bundfalten wieder propagieren und sich in den unterschiedlichsten Farben präsentieren. Eine ernsthafte Konkurrenz für die beliebten Blue Jeans sind sie im Moment jedoch nicht. Denn Jeans sind nach wie vor die beliebtesten Freizeithosen der Deutschen. Dies ergab eine aktuelle Verbraucherbefragung von COTTON USA (http://www.cottonusa.de).

Jeans für jedes Alter

Rund 80 Prozent der bundesdeutschen Frauen und Männer ziehen Jeans vor. Warum sind die Beinkleider, die einst von Goldwäschern, Cowboys und Farmern getragen wurden, seit Jahrzehnten so beliebt? Es sind in erster Linie die Vielseitigkeit und der Tragekomfort. Jeans können von jeder Altersgruppe und nahezu bei jeder Gelegenheit getragen werden. Die Farben- und Formenvielfalt sowie die zahllosen Kombinationsmöglichkeiten sorgen für jede Menge Abwechslung und Individualität. Am beliebtesten ist übrigens das klassische Indigoblau, wobei die über 45-Jährigen auch gerne zur Black Jeans greifen, so das Ergebnis der COTTON USA-Verbraucherumfrage. "Indigo und Used-Blau sind immer noch die Favoriten bei den Farben", erklärt Edelgard Baumann, International Marketing Manager von Cotton Council International. Und obwohl die Schnitte stets modisch verändert werden, bleibt die Jeans mit geradem Bein unverkennbarer Favorit.

Komfort ist wichtig

Jeans sollen nicht nur gut aussehen, sondern auch bequem sein - also modisch und gleichzeitig komfortabel. Für rund 30 Prozent der Befragten ist Komfort sogar am wichtigsten. 22 Prozent der Frauen bevorzugen daher auch einen Stretchanteil im Denim. "Je hochwertiger die eingesetzte Baumwolle ist, umso besser auch die Trageeigenschaften und Lebensdauer der Jeans", so Edelgard Baumann. Die Mehrheit der Bundesbürger trägt sowohl Markenjeans als auch markenlose Hosen und gibt durchschnittlich 50 bis 80 Euro pro Jeanskauf aus. Rund die Hälfte der Befragten informiert sich per Etikett über das Fasermaterial des Stoffes. Und hier hat sich seit der Erfindung der Jeans durch Levi Strauss, nicht viel geändert. Nach wie vor bestehen Jeans hauptsächlich aus Baumwolle. Markenhersteller in aller Welt verwenden für ihre Jeans oft die hochwertige Baumwolle aus den USA (Infos unter www.cottonusa.de). Auch für die modischen Chinos greift die Modeindustrie gerne auf die Naturfaser zurück, da sie pflegeleicht, atmungsaktiv, wasseraufnahmefähig, knitterarm und hautfreundlich ist. Und je edler die Baumwolle, umso edler die Chinos. Amerikanische Pima-Baumwolle verleiht beispielsweise besonders edlen Glanz.

Weitere Informationen: www.grayling.de

Fakten in Kürze

Naturfaser Baumwolle

Baumwolle ist in Deutschland die beliebteste Faser. Verglichen mit der Chemiefaser ist die Naturfaser sehr saugfähig und kann bis zu 20 Prozent ihres Gewichtes an Wasser aufnehmen. Baumwollstoffe kratzen nicht und haben ein geringes Allergiepotential. Die USA sind das führende Baumwollexportland und decken seit 1986 25 bis 30 Prozent des Weltmarktbedarfs ab. Baumwolle ist in den USA gesetzlich als Lebensmittel eingestuft, der Baumwollanbau unterliegt daher sehr strengen gesetzlichen Kontrollen. Zu erkennen sind Textilien aus amerikanischer Baumwolle an der Qualitätsmarke COTTON USA.

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verfasst am 13.09.2011