In jedem Fall was fürs Auge
Bei Sehbehinderung unterstützen moderne Hilfsmittel den Alltag
(djd). 80 Prozent der Sinnesleistungen des Menschen laufen über das Auge. Eine Beeinträchtigung des Sehvermögens bedeutet daher schon eine erhebliche Einschränkung der Wahrnehmung. Fast jeder ist irgendwann von sogenannter Alterssichtigkeit betroffen, die dadurch entsteht, dass die Elastizität und die Brechkraft der Linse mit der Zeit nachlassen. Dagegen hilft eine Brille, ebenso bei einfachen Sehfehlern wie Kurz- oder Weitsichtigkeit.
Problematischer sind degenerative Augenkrankheiten, die nach und nach die Sehschärfe, das Gesichtsfeld sowie das Farb- und Kontrastsehen verringern und unbehandelt sogar zur völligen Erblindung führen können. Die Altersabhängige Makuladegeneration (AMD) und das Glaukom sind die häufigsten unter ihnen. Hier nützt die Brille wenig.
Vergrößern und beleuchten
Menschen, die an einer Sehschwäche leiden, haben meist bedeutende Schwierigkeiten, Details zu erkennen, besonders wenn die Beleuchtung nicht optimal ist. Der Low-Vision-Spezialist Schweizer bietet beispielsweise ein großes Programm an Hilfsmitteln, die gerade dies ausgleichen. Speziallampen erhellen das Sichtfeld, um das vorhandene Sehvermögen bestmöglich auszunutzen, optische und elektronische Lupen sowie Lupenbrillen vergrößern das Objekt, so dass Konturen und Kontraste wieder deutlicher hervortreten. Ein beleuchtetes Lesepult positioniert Bücher und Zeitungen für leichteres Entziffern, und fürs Fernsehen gibt es spezielle Fernrohrlupenbrillen.
Sprechende Alltagsgeräte
Manchmal reichen jedoch solche Hilfsmittel zur Ausnutzung des Restsehvermögens allein nicht aus. In diesen Fällen sind sprechende Alltagshilfen eine zusätzliche Erleichterung. Unter www.schweizer-optik.de sind beispielsweise Armband- und Tischuhren mit Sprachausgabe sowie "sprechende" Fieberthermometer zu finden.
Alle Hilfsmittel sind in spezialisierten Augenoptiker-Fachgeschäften (Schweizer First-Class-Partnern) erhältlich, wobei sich eine Anfrage beim Augenarzt beziehungsweise der Krankenkasse nach Kostenübernahme lohnen kann.
Weitere Informationen: www.schweizer-optik.de
Fakten in Kürze
1.066.000 Deutsche sind sehbehindertDies ergab eine Erhebung des Berufsverbands der Augenärzte Deutschlands e.V. (BVA). Der Bund zur Förderung Sehbehinderter (BFS) definiert den Begriff "Sehbehinderung" als ein beeinträchtigtes Sehvermögen, das auf eine verminderte Sehschärfe und/oder ein reduziertes Gesichtsfeld zurückzuführen ist. Als blind gilt, wessen Sehleistung unter zwei Prozent der Norm liegt. Das heißt, dass bei einem blinden Menschen noch ein Sehrest vorhanden sein kann. Moderne Sehhilfen unterstützen hier in Alltagssituationen. Unter http://www.schweizer-optik.de gibt es Informationen.
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