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Hinweis: Bei diesem Text handelt es sich um einen Archivtext.

In Hallen fallen tut weh

Was bei Indoor-Sportverletzungen zu tun ist
Ob Squash, Tennis oder Fußball - Ballspiele in der Halle bergen ein beträchtliches Verletzungsrisiko. Foto: djd/PharmaCUR-Wundspray

Ob Squash, Tennis oder Fußball - Ballspiele in der Halle bergen ein beträchtliches Verletzungsrisiko. Foto: djd/PharmaCUR-Wundspray

(rgz). Ohne Bewegung ist alles nichts - dieser Maxime frönen Millionen von Deutschen auch im Winter. Während ältere Menschen eher den besinnlichen Spaziergang in verschneiter Landschaft bevorzugen, mögen viele Jüngere nicht auf actiongeladene Ballsportarten verzichten, die sie in der kalten Jahreszeit in der Halle ausüben. Doch gerade unter dem Gesichtspunkt der Verletzungsgefahr ist dies nicht ohne Risiken. Am verletzungsträchtigsten ist der Hallenfußball, was wohl auch der Tatsache geschuldet sein dürfte, dass Fußball nach wie vor ein echter Breitensport ist. Was die Art der Verletzungen beim Hallenfußball anbelangt, kommen zwar Sehnen- oder Muskelverletzungen und Knochenbrüche ganz wie im Freien am häufigsten vor. Aber auch Hautabschürfungen treten oft auf, die typischerweise durch Verbrennungen beim Schlittern auf den Hallenböden entstehen.

Was ist bei einer Verletzung zu tun?

Egal ob Prellung, Zerrung oder Verstauchung, die meisten Blessuren sind selbst verschuldet, etwa wegen mangelndem Aufwärmen oder weil das eigene Können überschätzt wurde. Für alle Verletzungsarten gilt der Behandlungsablauf nach dem sogenannten PECH-Schema: Pause, Eiskühlung, Compression und Hochlagerung. Aber auch die typischen Hautabschürfungen gilt es ernst zu nehmen. Selbst banal aussehende Wunden können sich durch den Eintritt von Bakterien entzünden. Daher ist es ratsam, den Wundbereich vor dem Verbinden zu desinfizieren. Präparate mit dem Inhaltsstoff Polyhexanid, beispielsweise enthalten in pharmaCUR (Apotheke), haben sich seit langem in Kliniken bewährt.

Wie lassen sich Verletzungen vermeiden?

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, wie beim Hallensport Verletzungen vermieden werden können. Wichtig ist das gründliche Aufwärmen der Muskulatur, aber auch ein gezieltes Trainieren der Koordination ist hilfreich. In puncto Ausrüstung sollte über die Anschaffung von Protektoren, etwa Ellenbogen- oder Knieschoner, nachgedacht werden. Außerdem sind spezielle Hallenschuhe ein Muss, da sie von den Herstellern speziell für die dortigen Untergründe entwickelt wurden. Solche Schuhe nur in der Halle benutzen, da sonst die Bodenhaftung beeinträchtigt sein kann.

Fakten in Kürze

Desinfizieren beugt Entzündungen vor

Generell ist es ratsam, jede Verletzung zu desinfizieren, um die Entwicklung einer Entzündung zu vermeiden. Praktisch schmerzfrei und gründlich gelingt dies mit einem antiseptischen Spray. Der Inhaltsstoff Polyhexanid etwa wirkt gegen viele Bakterien, Viren und Pilze und beschleunigt zudem die Wundheilung. Er wird seit langem in Kliniken eingesetzt und steht nun auch für den Hausgebrauch zur Verfügung. Tipp: Der Pflasterwechsel gestaltet sich problemlos, wenn dieses vorher mit Wundspray durchtränkt wird.

Stichworte zu diesem Beitrag:

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verfasst am 24.11.2010