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Hinweis: Bei diesem Text handelt es sich um einen Archivtext.

Haut zeigen - aber gerne

Pflegetipps für gestresste Sommerhaut
Auch mit trockener Haut lässt sich der Sommer genießen. Foto: djd/Sixtus

Auch mit trockener Haut lässt sich der Sommer genießen. Foto: djd/Sixtus

(djd). Schätzungen zufolge leidet nahezu jeder dritte Deutsche unter trockener Haut. Gerade im Sommer kann sich das durch Juckreiz, Rötung, Spannungsgefühle oder auch Risse im größten Organ des Menschen bemerkbar machen. Wichtige Funktionen der Haut wie etwa der Schutz vor Verletzungen, die Fähigkeit zu tasten oder der Stoffwechsel können dadurch beeinträchtigt werden. Nicht selten ist trockene Haut - besonders an den Füßen - aber auch Symptom einer inneren Erkrankung wie beispielsweise Diabetes.

Diabetiker brauchen spezielle Pflege

Dr. Andreas Liebl, Chefarzt des Diabetes- und Stoffwechselzentrums an der Fachklinik Bad Heilbrunn, rät: "Wichtig ist, der Haut bei Diabetes vor allem die fehlende Feuchtigkeit zuzuführen, zum Beispiel mit einer Feuchtigkeitslotion." Für die dauerhafte Pflege deutlich besser geeignet als Urea seien Produkte mit dem feuchtigkeitsspendenden Wirkstoff Allantoin. Dr. Liebl: "Auch pflanzliche Substanzen wie Nachtkerzenöl, Sanddorn oder Gingko sind empfehlenswerte Bestandteile eines sinnvollen Hautpflegeprodukts bei Diabetes." All diese Inhaltsstoffe, kombiniert mit Alpenkräutern und selbst extrahiertem Alpen-Heuöl aus Heublumen nach einem wohl gehüteten Rezept, enthält etwa die Pflegeserie Sixtumed. Diese wurde speziell für die Haut von Diabetikern entwickelt, um sie geschmeidig zu halten und damit Verletzungen vorzubeugen. Erhältlich ist die Serie aus Pflegelotion, Ölfußbad, Fußbalsam und Pflegeschaum rezeptfrei in der Apotheke.

Belastungen für die Haut vermeiden

Gerade im Sommer sollten empfindliche Menschen, die unter trockener Haut leiden, auf ausgedehnte Sonnenbäder besser verzichten, da die Sonnenstrahlung eine Austrocknung der Haut verstärken kann. In Sachen Körperpflege muss niemand auf die tägliche Dusche verzichten - zu lang oder zu heiß sollte das Pflegeritual allerdings nicht ausfallen. Auch auf lange Fußbäder besser verzichten, denn die Haut weicht sonst auf und Keime können leichter eindringen. Nach dem Waschen die Füße gründlich abtrocknen, vor allem auch in den Zehenzwischenräumen, und ausgiebig eincremen.

Weitere Informationen: www.sixtus.de

Fakten in Kürze

Fußgymnastik oder Barfußlaufen bei Diabetes?

Tägliche Fußgymnastik ist bei Diabetes auf jeden Fall zu empfehlen, sie fördert die Durchblutung und die Beweglichkeit der Füße und Zehen. Auch Fußmassagen mit einer speziellen Pflegelotion machen die Haut widerstandsfähiger. Vom Barfußlaufen in der freien Natur und über Stock und Stein ist Menschen mit Diabetes aufgrund der erhöhten Verletzungsgefahr jedoch abzuraten, vor allem, wenn bereits eine Polyneuropathie mit Empfindungsstörungen vorliegt. Denn kleine Verletzungen werden so oft zu spät erkannt und können sich so zu Entzündungen ausweiten.

Stichworte zu diesem Beitrag:

  • Diabetes
  • Gesundheit
  • Haut
  • Körperpflege
  • Naturheilmittel
  • Sommer
verfasst am 25.05.2011