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Hinweis: Bei diesem Text handelt es sich um einen Archivtext.

Kunst für den Alltag

Designer und Künstler entdecken den Werkstoff Beton für kreative Ideen
Das Objekt "Süße Beschwerde" der Künstlerin Bea Seggering(www.vorstellungskraft.com) lebt vom Kontrast zwischen Form und Material. Immer mehr Künstler entdecken für sich den Trendwerkstoff Beton. Foto: djd/Bea Seggering

Das Objekt "Süße Beschwerde" der Künstlerin Bea Seggering(www.vorstellungskraft.com) lebt vom Kontrast zwischen Form und Material. Immer mehr Künstler entdecken für sich den Trendwerkstoff Beton. Foto: djd/Bea Seggering

(djd). An diesem Schokokuss kann man sich buchstäblich die Zähne ausbeißen: Aus solidem Beton hat Bea Seggering ihr Objekt "Süße Beschwerde" gefertigt. Die Berlinerin wählte für die vermeintlich zarte Süßigkeit bewusst den harten Werkstoff. Damit gehört sie in die Reihe namhafter Künstler und Produktdesigner, die das "Alltagsmaterial" Beton derzeit neu für sich entdecken.

Ein vielseitiger Trendwerkstoff

"Immer mehr bildende Künstler arbeiten mit dem Material, das sich gießen, färben oder schleifen lässt. Auch wichtige Denkmäler in vielen Städten verdanken ihre Wirkung nicht zuletzt auch diesem Werkstoff", schildert Thomas Kaczmarek, Geschäftsführer des InformationsZentrums Beton (http://www.beton.org).

Doch worin liegt der besondere Reiz des Betons für die Kunst? "Er ist kostengünstig, ungemein vielseitig zu verarbeiten und weist Eigenschaften auf, die ihn auch alltagstauglich machen", sagt Designer Jochen Korn. Unter seinem Namen ist eine ganze Kollektion an Objekten und Einrichtungsgegenständen bekannt geworden, die sich im hochwertigen Fach- und Versandhandel starker Nachfrage erfreut.

Formbar und anpassungsfähig

Die Begeisterung der Künstler hat verschiedene Gründe, etwa die Vielzahl unterschiedlicher Verarbeitungsmöglichkeiten sowie die Formbarkeit und Anpassungsfähigkeit, mit der die Kreativen ihre Ideen und Visionen verwirklichen können. "Vor allem verträgt sich Beton wunderbar mit anderen Materialien", so Jochen Korn. Gerade im Zusammenspiel mit Holz, Metall oder Stoffen liegt ein besonderer Reiz, den auch Innenarchitekten zunehmend nutzen. Denn Beton ist auch höchst alltagstauglich, nur schwer zu beschädigen oder zu zerstören. Dank verschiedener Verfahren wie Schleifen, Polieren oder Wachsen lässt sich Beton zudem sehr unempfindlich machen.

Weitere Informationen: www.beton.org

Fakten in Kürze

Akzente für die Inneneinrichtung

Ob Buchstütze, Aschenbecher oder Obstschale: Jochen Korn befasst sich seit vielen Jahren ausschließlich mit dem Trendwerkstoff Beton und hat so eine umfassende Kollektion an Einrichtungsgegenständen entwickelt (http://www.korn-produkte.de). Besonders wichtig ist ihm die Qualität der Verarbeitung, die er bis heute im eigenen Unternehmen streng kontrolliert. Zu einem Design-Bestseller hat sich die Hausnummer "Extra" entwickelt. "Meine Kunden schätzen die pure Beton-Optik und die Haptik des Materials."

Stichworte zu diesem Beitrag:

  • Accessoires
  • Baustoffe
  • Design
  • Einrichtung
  • Wohnen
verfasst am 16.02.2010