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Hinweis: Bei diesem Text handelt es sich um einen Archivtext.

Klangbilder der besonderen Art

Soundboards sorgen für ein neues Raum- und Hörerlebnis
Perfekter Klang ohne störende Lautsprecherboxen: Soundboards verschwinden unsichtbar in der Wand. Foto: djd/pursonic

Perfekter Klang ohne störende Lautsprecherboxen: Soundboards verschwinden unsichtbar in der Wand. Foto: djd/pursonic

(djd). Dass Klänge Bilder erzeugen können, hat bereits der Naturforscher Ernst Florens Friedrich Chladni, ein Zeitgenosse Goethes, entdeckt. Seine "Chladni’schen Klangfiguren", die er mit Schwingungen auf sandbestreuten Metallplatten erzeugte, haben die formgestaltende Kraft des Klangs erstmals sichtbar gemacht und zum Verständnis der Entstehung und Fortpflanzung des Schalls beigetragen. Wer sich dem Thema Klangbilder künstlerisch nähert, baut auf den Erkenntnissen dieses Naturforschers auf - heute verwendet man aber in der Regel Lautsprecher, um ein Medium wie Wasser in Schwingungen zu versetzen.

Klang, der den ganzen Raum erfüllt

Auf eine besondere Klangerzeugung durch sogenannte Biegewellen setzt der Künstler Alexander Lauterwasser bei der Erzeugung seiner "WasserKlangBilder" (zu hören und sehen unter www.wasserklangbilder.de). Diese Form der Schallwellen können beispielsweise sogenannte Soundboards erzeugen, die sich statt konventioneller Lautsprecher in einen Raum einbauen lassen. Die pursonic Soundboards beispielsweise machen sich zunutze, dass die Klangwellen anders als bei einem Lautsprecher nicht nur in einem schmalen Winkel in den Raum abgestrahlt werden, sondern mit einem Abstrahlwinkel von rund 180 Grad den Raum fast bis in jede Ecke mit Klang erfüllen. Unter www.pursonic.de gibt es alle Informationen über Technik und Einbau.

Raumgestaltung ohne sperrige Lautsprecherboxen

Bei der Raumgestaltung eröffnen die Soundboards ebenfalls neue Möglichkeiten. Während normale Lautsprecherboxen eine relativ große Tiefe aufweisen und daher immer als Fremdkörper im Raum sichtbar und zudem für ein optimales Klangerlebnis auch richtig im Zimmer zu positionieren sind, verschwinden die Boards vollkommen unsichtbar - in Wand, Decke, Boden oder auch in Einbauten.

Die Stärke der Boards, die es in Größen von 20 mal 15 Zentimetern bis hin zu 100 mal 62,5 Zentimetern gibt, kann man mit einer Gipskartonplatte vergleichen. In eine Trockenbauwand lassen sich die Boards auch flächenbündig einbauen und verschwinden danach unsichtbar unter dem entsprechenden Oberbelag.

Weitere Informationen: www.pursonic.de

Fakten in Kürze

Keine Angst vor Feuchtigkeit

Aufgrund ihrer besonderen Technik können Soundboards auch in Umgebungen mit hoher Luftfeuchtigkeit verbaut werden. Das macht sie zum idealen unsichtbaren Soundsystem beispielsweise im Badezimmer oder in der Küche. Auch im Freien, etwa zur Beschallung der Terrasse, des Wintergartens oder des Balkons, sind sie daher sehr gut geeignet. In öffentlichen Schwimmbädern oder auf Bahnhöfen kommt das System ebenfalls bereits zum Einsatz.

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verfasst am 28.05.2010