So machen Smartphone und TV-Gerät lange Freude
Tipps für den Umgang mit empfindlicher Unterhaltungselektronik
Von unserem dtd-Korrespondeten Oliver Schönfeld
(dtd). E-Mails lesen, sich mit Freunden verabreden oder online einkaufen: Das Internet, zu jeder Zeit und an jedem Ort, ist für viele längst ein tagtäglicher Begleiter. 55 Prozent der Deutschen können sich ein Leben ohne Web gar nicht mehr vorstellen, hat eine Studie des Branchenverbandes Bitkom ergeben. Unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen sagen dies sogar 84 Prozent. Die Hersteller folgen dem Trend und machen die Smartphones immer vielseitiger – auf der IFA 2010 in Berlin sind Anfang September die neuesten Entwicklungen zu sehen. Doch wie robust sind die kleinen Alleskönner und was sollte der Nutzer bei der Pflege beachten?
Immer leistungsstärker, immer kompakter und auch immer empfindlicher: Die kleinen Smartphone-Gehäuse können das Notebook ebenso wie eine komplette CD-Sammlung ersetzen. Die Bedienung geschieht bei vielen Geräten heute gänzlich ohne Tasten, sondern bequem per berührungsempfindlichem Touchscreen. Doch die Glasflächen sind zugleich anfällig für Beschädigungen wie feine Kratzer oder gar Risse, sollte das mobile Geräte mal zu Boden fallen.
Gut verpackt für unterwegs
Für eine gewisse „Knautschzone“ sorgen hier passende Handyhüllen, wie sie in großer Auswahl für alle gängigen Modelle angeboten werden. Ob aus Silikon, Kunststoff oder Leder-Etui: Für unterwegs sind die Etuis eine praktische Sache. Passend zum neuesten Trendgerät, dem iPad von Apple, gibt es nun auch das sogenannte PadBook. Die robuste Wolle/Acryl-Hülle schützt das Tablet und ermöglicht zugleich das Arbeiten im Hoch- und Querformat. Wie eine zweite Haut umhüllt auch das PadCover das Trendgerät und schützt es effektiv vor Kratzern und kleineren Beschädigungen.
Gerade die Touchscreens weisen nach intensiver Nutzung oft schnell unansehnliche Fingerabdrücke auf. Doch Vorsicht: Reiniger mit Lösungsmitteln oder gar Scheuermaterialien sind hier fehl am Platz, denn sie können das empfindliche Display auf Dauer ruinieren. Am besten zur Reinigung geeignet sind Microfasertücher, die teils bereits in der Originalverpackung der Herstellers mitgeliefert werden. Daneben sind auch spezielle, besonders sanfte Reinigungsflüssigkeiten erhältlich – in den allermeisten Fällen genügt jedoch die Trockenreinigung.
Empfindliche Elektronik
Vor Feuchtigkeit schützen
(dtd). Feuchtigkeit und Elektronik, das passt nicht gut zusammen. So sollte man das hochwertige Handy nicht nur gut vor eindringendem Schmutz und Staub, sondern auch vor Wasser schützen. Feuchtigkeit, die zum Beispiel beim Telefonieren im Regen ins Gerät eindringt, kann dazu führen, dass Schaltkreise korrodieren.
Auch große Temperaturunterschiede sind schädlich für die Elektronik: Liegt das Handy über Nacht im kalten Auto, kann sich am nächsten Morgen im warmen Büro ebenfalls Kondenswasser bilden – mit möglicherweise nicht mehr reparablen Schäden. Ähnliches kann beim Urlaub in tropischen Regionen oder beim Sport passieren.
Noch schlimmer: Das Handy fällt sogar ins Wasser. In diesem Fall empfehlen Experten, das Gerät sofort auszuschalten und den Akku herauszunehmen, um Kurzschlüsse zu verhindern. Wenn das Gerät gut getrocknet ist, lässt sich überprüfen, ob das Handy Schaden genommen hat. Im Fall der Fälle hilft dann nur noch die Reparatur durch den Fachmann.
Gleiches trifft auf den Handyakku zu: Staub, Feuchtigkeit, plötzliche Temperaturwechsel sowie extreme Hitze oder Kälte sind dazu geeignet, die Lebensdauer des Energiespenders wesentlich zu verkürzen.
Die gute alte „Röhre“ hat ausgedient
Klare Sicht auf den Flachbildschirm
(dtd). Die gute alte „Röhre“ hat ausgedient: Längst haben in vielen Haushalten flache LCD- und Plasma-Bildschirme die alten Röhrengeräte ersetzt. In HDTV-Qualität bieten die großdimensionierten Bildschirme brillante Farben und lebendige Kontraste – solange kein Staub das Vergnügen trübt. Mit ungeeigneten Reinigungsmitteln lässt sich bei der Pflege der Geräte viel Schaden anrichten.
Grundsätzlich gilt: Ein weiches Mikrofasertuch ist am besten geeignet, um die Oberfläche zu säubern. Aber Vorsicht: Grobe Schmutzpartikel im Tuch könnten den empfindlichen Bildschirm verkratzen. Wenn sich die Verschmutzung nicht einfach wegwischen lässt, eignen sich sanfte Reinigungsmittel wie Neutralseife oder Spezialreiniger für Flachbildschirme am besten. Zu starkes Reiben kann jedoch die Oberfläche beschädigen. Absolut tabu – sowohl am TV-Gerät als auch am Computerbildschirm – sind scharfe oder gar scheuernde Reinigungsmittel.
Wer lange Freude an seinem hochwertigen Gerät haben möchte, sollte den Aufstellungsort mit Bedacht auswählen. Eine direkte Sonneneinstrahlung auf den Bildschirm sollte vermieden werden. Ein weiterer Tipp lautet: Die Geräte möglichst frei platzieren, damit die Wärme, die im Betrieb entsteht, gut abziehen kann. Plasma-Geräte geben noch mehr Wärme ab als LCD-Bildschirme. Spezielle Steckdosenleisten schützen außerdem vor Blitzschlag.
Fakten in Kürze
Infos und Tipps zum IFA-Besuch(dtd). Die IFA ist vom 3. bis 8. September 2010 täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Fachbesucher-Empfang öffnet täglich schon um 8 Uhr. Das Ticket für den Privatbesucher kostet an der Tageskarte 15,00 Euro. Noch bis zum 2. September können Tageskarten im Vorverkauf online für 11,00 Euro erworben werden. Wer möchte, kann im Paket die Messekarte und ein Ticket für die Live-Konzerte von „The Kooks“ (am 2. September) oder „Scooter“ (am 4. September) kaufen. Weitere Infos, auch zum Tagesprogramm auf der Messe sowie zu An- und Abreise unter http://www.ifa-berlin.de.
Fernsehen zum Anfassen
(dtd). Keine IFA ohne Live-Shows: Der Blick hinter die Kulissen einer Fernsehproduktion gehört seit Jahrzehnten zur Funkausstellung dazu. Und so werden sich auch in diesem Jahr zahlreiche TV-Sender auf dem Messegelände mit eigenen Live-Sendungen präsentieren. 
Die Sendergruppen ARD, ZDF, n-tv, N24 und neu in diesem Jahr Super RTL und Sport 1 sind mit Ständen und Studios vertreten.

Der Kölner Fernsehsender Super RTL beispielsweise verwandelt erstmalig eine komplette Messehalle in eine bunte Erlebniswelt für Kinder und Familien. Neben den traditionellen TV-Studios kommen mit der „IFA-iZone“ und „IFA eLibrary“ zwei Sonderbereiche erstmals dazu. Mehr als 40 Aussteller wie App Entwickler, Händler und Softwarelösungsanbieter haben sich bereits angemeldet und zeigen die aktuellen Trends für den mobilen Bereich.

































