Schneeballschlacht statt Stubenhocken
So kann man der Wintererkältung trotzen
(djd). Kaum hört die Nase auf zu laufen, fängt der Sprössling das Husten an. Vor allem in der kalten Jahreszeit erscheint es Eltern oft so, als wäre der Nachwuchs dauererkältet. Dabei ist es statistisch gesehen völlig normal, wenn Kinder bis zu zehn grippale Infekte pro Jahr "ausbrüten". Schließlich lauern Erkältungserreger überall. Gerade dort, wo viele Kinder auf engem Raum zusammen sind, übertragen sich die Viren schnell. Die Kleinen erkranken eher als Erwachsene, weil ihr Immunsystem noch wenig Kontakt mit Viren hatte. So müssen sich erst Antikörper gegen die verschiedenen Erreger bilden. Mit zunehmendem Alter nimmt die Erkältungsneigung ab.
Unterstützen statt unterdrücken
Fühlt sich der kleine Patient sehr schwach und leidet unter Fieber, Kopf- oder Gliederschmerzen, ist Bettruhe angesagt. Besorgte Eltern befürchten jedoch nicht zu Unrecht, dass der Sprössling wegen der schulischen Ausfallzeiten ins Hintertreffen geraten könnte. Schnell wieder auf die Beine können Kinder mit ganzheitlichen Arzneien kommen. Solche Mittel können, bei ersten Anzeichen eingenommen, den Ausbruch einer Erkältung verhindern oder deren Verlauf abmildern. Die Allgemeinmedizinerin Dr. med. Sabine Schäfer rät: "Die Streukügelchen Ferrum phosphoricum comp. eignen sich schon ab dem Säuglingsalter zur Behandlung eines grippalen Infekts. Fieber und andere typische Symptome werden durch das ganzheitliche Arzneimittel nicht unterdrückt, sondern auf ein solches Maß reguliert, dass sie die Heilung unterstützen."
Frischluft gegen Schnupfen
Die Angst vor einer Erkältung sollte kein Hinderungsgrund sein, das Kind bei Schmuddelwetter draußen spielen oder im Schnee toben zu lassen. Mit einer dicken Jacke, festem Schuhwerk, Handschuhen, Schal und Mütze ist die Gefahr der Unterkühlung nur gering. Zudem sind die Kleinen beim Spielen körperlich aktiv, so dass nasse Füße oder kalte Hände nicht zwangsläufig zu einem Infekt führen. Wichtig ist es, beim Nachhausekommen schleunigst die feuchten Kleider auszuziehen und die kalten Gliedmaßen ordentlich aufzuwärmen.
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Fakten in Kürze
Selbst behandeln oder zum Arzt?Der Arztbesuch wird unumgänglich wenn
- der stark erkältete Patient jünger als drei Monate ist.
- hohes Fieber auftritt, also die Körpertemperatur länger als einen Tag auf über 38 Grad ansteigt.
- starker Reizhusten das Kleine am Schlafen hindert oder es erbrechen muss.
- das kranke Kind apathisch wirkt und nichts mehr zu sich nehmen will.
- der Schnupfen nicht klar, sondern zäh und grünlich verfärbt ist.
- starke Ohren- oder Halsschmerzen mit Schluckbeschwerden hinzukommen.
- Atemprobleme entstehen.
- ein Hautausschlag auftritt.
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