Jeder Schritt zählt
Körperliche Aktivität ist bei Rückenschmerzen ein Muss
(djd). Chronische Rückenschmerzen sind eine Volkskrankheit. Sie gelten heute als häufigster Grund für Krankschreibungen. Insbesondere ein durch einseitige Belastungen geprägter Lebensstil begünstigt Haltungsschäden. Die meisten Menschen bewegen sich zu wenig, gleichzeitig nimmt der Leistungsdruck zu: Man steht ständig "unter Strom". Das bedeutet, dass die Muskelspannung steigt und die Muskeln schneller ermüden. Um sich zu schützen versucht der Körper, Verspannungen und auftretende Schmerzen durch eine unnatürliche Schonhaltung zu vermindern. Ein Teufelskreis beginnt.
Muskulatur kräftigen
Damit es nicht so weit kommt, ist ein starker Rücken gefragt (http://www.special-rueckenschmerz.de). Schon kleine Aktivitäten reichen aus, um die Leistungsfähigkeit des gesamten Stütz- und Bewegungsapparats zu steigern und die Muskulatur zu kräftigen. Auch ein täglicher Spaziergang oder leichte Rückengymnastik sind wirkungsvoll. Entscheidend ist die Regelmäßigkeit. Ausdauersportarten, die die Muskeln gleichmäßig beanspruchen, wie Schwimmen, Radfahren, Nordic Walking, Wandern und Tanzen, sind besonders zu empfehlen. Ergänzende Entspannungstechniken wie Yoga und progressive Muskelentspannung können ebenfalls vor Rückenproblemen schützen.
Schmerzabwehr unterstützen
Grundsätzlich gilt es, die Warnsignale des Körpers ernst zu nehmen und bei anhaltenden Beschwerden den Arzt zu Rate zu ziehen. Schwere Muskelverspannungen sollten im Rahmen einer multimodalen Therapie zeitweilig mit Medikamenten behandelt werden, um den Schmerz zu unterbrechen. Dies ermöglicht den Betroffenen, sich wieder zu bewegen, so dass sie die Muskulatur lockern und auf gesunde Weise beanspruchen können. Zur Behandlung akuter wie chronischer Spannungsschmerzen können Medikamente eingesetzt werden, die die körpereigene Schmerzabwehr unterstützen - wie beispielsweise Flupirtin in Trancolong. Der Wirkstoff vermindert die krankhaft gesteigerte Erregbarkeit der Nervenzellen und normalisiert den Muskeltonus. Schlägt die Behandlung an, können die Patienten mit einer vorsichtigen Bewegungstherapie beginnen.
Weitere Informationen: www.special-rueckenschmerz.de
Fakten in Kürze
Schmerzmittel richtig einnehmenWie gut die Behandlung chronischer Rückenbeschwerden anschlägt, hängt auch davon ab, ob Betroffene über die Entstehung ihrer Schmerzen aufgeklärt und in die Therapie eingebunden sind. Um zu verhindern, dass Patienten Medikamente falsch einnehmen oder willkürlich absetzen, ist eine enge Kommunikation mit dem Arzt erforderlich. Dabei wird auch das Therapieziel festgesetzt. Während bei älteren Patienten eine etwas größere Beweglichkeit als Erfolg gewertet werden kann, gilt die schnelle Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit bei Jüngeren als Ziel.
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