Rubriken

Specials

Linktipps

Hinweis: Bei diesem Text handelt es sich um einen Archivtext.

Immer schön neugierig bleiben

Dem nicht krankhaften "Verschleiß" des Gehirns kann man aktiv entgegenwirken
Wer sein Gehirn trainiert und neugierig bleibt, kann dem Verschleiß der geistigen Fähigkeiten aktiv entgegenwirken. Foto: djd/Ergo Direkt Versicherungen

Wer sein Gehirn trainiert und neugierig bleibt, kann dem Verschleiß der geistigen Fähigkeiten aktiv entgegenwirken. Foto: djd/Ergo Direkt Versicherungen

(djd). Die Zahl der Pflegebedürftigen wird infolge des demografischen Wandels in Deutschland stark steigen. Im Gleichschritt damit könnte sich auch die Zahl der an Demenz erkrankten Menschen bis zum Jahr 2050 auf etwa 2,2 Millionen verdoppeln. Das Alter ist der Hauptrisikofaktor für eine solche Erkrankung. Allerdings muss bei einem Nachlassen etwa der Gedächtnisleistung erst einmal geklärt werden, ob es eventuell auch andere Ursachen für diese Symptome gibt.

Routine ist Gift

Falls keine demenzielle Erkrankung vorliegt, können ältere Menschen einem "Verschleiß" ihrer geistigen Fähigkeiten sehr wohl entgegenwirken. Dr. Christa-Jana Hartwig ist Diplompsychologin, unter anderem mit dem Schwerpunkt Konzentrations- und Gedächtnistraining. Sie betont: "Über die Leistungsfähigkeit des Gehirns, also die geistige Fitness, entscheidet die Anzahl der Nervenverbindungen im Gehirn." Es sei durchaus möglich, dass ein alter Mensch, der sein Gehirn trainiert und fit hält, über doppelt so viele solcher Synapsen verfügt wie ein junger, aber "untrainierter" 30-Jähriger. Durch immer wieder neue Eindrücke und Erfahrungen werde die Synapsenbildung gefördert, Routine sei dagegen Gift. Christa-Jana Hartwig empfiehlt deshalb vor allem, das Gehirn zu trainieren und neugierig zu bleiben: "Konzentration üben kann man etwa durch Sudoku oder durch Bilder in Zeitschriften à la 'Finden Sie die zehn Fehler'."

Private Vorsorge für den Fall der Fälle

Gegen den krankhaften Abbau von Gehirnzellen ist die Medizin dagegen weitgehend machtlos. Mit einer privaten Zusatzversicherung wie beispielsweise dem "Demenz-Geld" der Ergo Direkt Versicherungen kann man sich und seine Angehörigen aber zumindest gegen die finanziellen Folgen einer Demenzerkrankung privat absichern. Dieter Sprott erläutert, wann der Leistungsfall eintritt: "Wir zahlen die vereinbarte Leistung, sobald ein Facharzt, also ein Neurologe oder Psychiater, bei dem Versicherten mindestens eine mittelschwere Demenz festgestellt hat." Der Versicherte oder die Angehörigen können frei entscheiden, wofür sie das Geld ausgeben.

Weitere Informationen: www.ergodirekt.de

Fakten in Kürze

Wenig Geld aus der Pflegeversicherung

Demenzkranke müssen oft rund um die Uhr betreut werden. Für die Angehörigen ist dies eine enorme Belastung. "Die Betroffenen werden häufig nicht in eine Pflegestufe für körperlich Pflegebedürftige eingestuft und erhalten damit keine entsprechenden typischen Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung", erläutert Dieter Sprott von den Ergo Direkt Versicherungen. "So gibt es für den Betreuungsaufwand bei der sogenannten eingeschränkten Alltagskompetenz - etwa durch Demenz - derzeit lediglich eine Leistung in Höhe von 100 bis maximal 200 Euro monatlich."

Stichworte zu diesem Beitrag:

  • Anti-Aging
  • Familien (Zielgruppe)
  • Fitness
  • Gesundheit
  • Senioren
  • Versicherungen
  • Ältere Menschen (Zielgruppe)
verfasst am 21.06.2011