"Ich habe Rücken" - viele Menschen, ein Problem
Apotheken beraten über aktive Entsäuerung
(djd). Muskel- und Gelenkbeschwerden oder chronische Rückenprobleme können eine Vielzahl von Ursachen haben. Da die Beschwerden die Lebensqualität massiv beeinträchtigen können, greifen die Betroffenen oft zu Schmerzmitteln. Doch die diversen Medikamente bekämpfen in aller Regel nur die Symptome und gehen bei langfristiger Anwendung oft mit Nebenwirkungen einher. Um Folgeschäden zu vermeiden, lohnt es sich, den Schmerzmittelverbrauch möglichst zu reduzieren. Zu diesem Zweck raten Apotheker, auch an den Ausgleich des Säure-Basen-Haushalts zu denken. Denn viele Menschen mit Rücken- und Gelenkbeschwerden sind schlicht übersäuert.
Säure fördert Rückenschmerzen
In der Vergangenheit wurde darüber diskutiert, ob eine chronische Übersäuerung an Krankheiten des Bindegewebes und der Knochen beteiligt sein könnte. Mittlerweile gilt es jedoch als wissenschaftlich gesichert, dass Erkrankungen wie rheumatoide Arthritis, chronische Rückenschmerzen und Osteoporose durch eine Übersäuerung begünstigt werden. Professor Dr. Jürgen Vormann, Institut für Prävention und Ernährung, München: "In einer Anwendungsbeobachtung zeigte sich, dass die Regulation des Säure-Basen-Haushalts mit einem basischen Mineralstoffpräparat nicht nur für mehr Wohlbefinden und eine bessere Lebensqualität sorgt, sondern sich auch positiv auf Gelenke und Knochen auswirkt. Die Schmerzintensität bei den Patienten nahm deutlich ab, die Körperbeweglichkeit wurde verbessert und der Schmerzmittelverbrauch sank." Unter www.saeure-basen-forum.de gibt es weiterführende Informationen.
Ernährung wird basisch
Um Verspannungen und Gelenkbeschwerden positiv zu beeinflussen, ist zunächst eine Entsäuerungskur über drei Monate mit einem Basenpräparat wie zum Beispiel Basica Vital (Apotheke) sinnvoll. Das Granulat ist gut verträglich, geschmacksneutral und eignet sich auch zum Kochen und Backen. Während der Dauer der Einnahme wird Säure im Gewebe abgebaut und neutralisiert. Nach der Kur gilt es, das Säure-Basen-Gleichgewicht durch die Umstellung auf eine basenüberschüssige Ernährung aufrechtzuerhalten. Erleichtert wird die Umstellung durch regelmäßige Anreicherung der Speisen mit basischen Mineralstoffen. Unter www.basica.de gibt es Informationen, Tipps und eine Nahrungsmitteltabelle.
Weitere Informationen: www.basica.de
Fakten in Kürze
Citrate bevorzugtBei der Einnahme basischer Mineralstoffpräparate zur Entsäuerung sollte man auf Citratverbindungen achten, wie sie auch in Obst und Gemüse vorkommen. Sie führen - im Unterschied zu Bicarbonaten - zu einer längeren Stabilisierung des Säure-Basen-Haushalts. Basische Mineralstoffe mit Citraten bauen Säure aktiv ab, so entwickelt sich ein eigenständiger Effekt, der sich positiv auf Patienten mit chronischen Rückenproblemen auswirken kann.
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