Gelegenheitssport kann schmerzhaft enden
Tipps rund um Muskelverletzungen
(djd). Während die Steaks auf dem Grill brutzeln, gibt es für aktive Menschen nichts Schöneres, als sich die Wartezeit mit Ballspielen zu verkürzen. So lassen sie sich nicht lange bitten, wenn bei der Gartenparty zum Fußball, Volleyball oder Federball aufgefordert wird. Und die meisten stürzen sich voller Übermut und ohne vorheriges Aufwärmen in den Spielspaß. Doch gerade bei unebenem Untergrund sind eine gute Kondition, Kraft und Ausdauer wichtige Voraussetzungen. Denn plötzliche Stoppbewegungen, Sprünge und schnelle Richtungswechsel belasten die Muskulatur der unteren Extremitäten stark. Zudem kommt es durch das Blocken und Pritschen beim Volleyball - vor allem bei untrainierten Personen - leicht zu Stauchungen und Muskelverletzungen an den Fingern oder Handgelenken.
Heilungsprozess lässt sich unterstützen
Muskelverletzungen können durch Überschreitung der muskulären Dehnbarkeit auftreten, wobei Muskelverhärtungen meist als richtige Knoten tastbar sind. Charakteristisch für eine Muskelzerrung sind ein heftiger, stechender Schmerz, Schwellung und Bluterguss, häufig einhergehend mit einer deutlichen Bewegungseinschränkung. Führende Sportmediziner und Mannschaftsärzte haben sich aktuell beim Steinbach-Talk 2011 mit dem Thema Muskelverletzungen auseinandergesetzt und Empfehlungen für die Praxis erarbeitet. Im Falle einer Muskelüberlastung und bei Muskelverletzungen sind nach den Erfahrungen der Therapeuten natürliche Komplexmittel wie etwa Traumeel S geeignet, die Beschwerden zu lindern und den Heilungsprozess zu beschleunigen.
Sofortige Ruhe und Kühlung
Zur Regeneration sollte im Verletzungsfall der Muskel sofort entlastet und in eine Ruheposition gebracht werden. Bei Muskelprellungen und Muskelfaserrissen empfiehlt sich eine sofortige Kühlung, um Blutungen und Schwellungen zu mindern. Bestens dafür geeignet sind spezielle Kältekompressen, zur Not hilft eine mit Eiswürfeln gefüllte Plastiktüte. Allerdings sollte niemals direkt auf der Haut gekühlt, sondern immer ein Tuch dazwischengelegt werden.
Fakten in Kürze
Aufbau der MuskulaturÄhnlich einem Tau setzt sich der Muskel aus einzelnen Strukturen zusammen. So kann eine einzelne Muskelfaser bis zu 15 Zentimeter lang und 0,1 Millimeter dick sein. Sie ist umgeben von einer Hülle aus Bindegewebe. Zwischen einzelnen Muskelfasern befinden sich kleinste Blutgefäße, Nervenfasern und Bindegewebe. Mehrere Muskelfasern zusammen bilden ein Muskelfaserbündel. Der ganze Muskel besteht letztlich aus vielen Muskelfaserbündeln, eingehüllt in eine sehr feste Muskelhülle (Muskelfaszie). Muskelverletzungen können einzelne Fasern, aber auch ganze Muskeln betreffen.
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