Rubriken

Specials

Linktipps

Hinweis: Bei diesem Text handelt es sich um einen Archivtext.

Süßer Genuss ohne Reue

Produktneuheit: Die erste laktosefreie Vollmilchschokolade ist auf dem Markt
Schokolade macht angeblich glücklich - sie kann Menschen mit einer Milchzucker-Unverträglichkeit aber auch gehörig Bauchschmerzen bereiten. Foto: djd/MinusL

Schokolade macht angeblich glücklich - sie kann Menschen mit einer Milchzucker-Unverträglichkeit aber auch gehörig Bauchschmerzen bereiten. Foto: djd/MinusL

(djd). Das zarte Schmelzen eines Stücks Vollmilchschokolade im Mund ist ein wunderbares Geschmackserlebnis, für das rund 15 Prozent aller Deutschen allerdings teuer bezahlen. Sie leiden an einer Milchzucker-Unverträglichkeit und haben nach dem Genuss von Schokolade mit Bauchschmerzen oder ähnlichen Symptomen zu kämpfen. Der Ausweg aus diesem Dilemma besteht darin, weitestgehend auf Schokolade und Milchprodukte zu verzichten - oder auf andere Lebensmittel ohne Laktose umzusteigen. Eine solche Alternative gibt es seit kurzem auch bei Milchschokolade.

Voller Geschmack ohne Laktose

MinusL hat das Sortiment um eine besondere Leckerei erweitert: Seit 1. April 2010 gibt es die erste laktosefreie Vollmilchschokolade in Deutschland. Erhältlich ist sie in der 80-Gramm-Tafel im Lebensmittelhandel. Die Produktentwicklung war nicht ganz einfach, da herkömmliche Schokolade reichlich Milchpulver und dieses wiederum an die 40 Prozent Laktose enthält. Die Entwickler haben es nun geschafft, ein Endprodukt zu kreieren, das ohne Laktose auskommt, aber trotzdem keine geschmacklichen Einbußen hat.

Genuss ohne Folgen

Damit können nun auch alle, die "normale" Schokolade nicht vertragen, wieder ohne Reue Süßes genießen. Den Betroffenen einer Laktose-Intoleranz fehlt das Enzym Laktase, das nötig ist, um Milchzucker zu verdauen. Dieser sogenannte Zweifachzucker muss vom Organismus in Einfachzucker zerlegt werden. Nur so kann er ins Blut gelangen und dem Körper als Energie zur Verfügung stehen. Fehlt das Dünndarmenzym Laktase, kann diese Aufspaltung nicht erfolgen. Der Milchzucker gelangt also unzerlegt in den Dickdarm, wo ihn die Darmbakterien abbauen. Allerdings tun sie das nicht störungsfrei, sondern unter Bildung von Gärgasen und Säuren, die zu belastenden Magen-Darm-Beschwerden führen. Die Symptome können oft erst Stunden nach dem Verzehr eines nicht verträglichen Lebensmittels auftreten. Ein Verdacht auf eine Intoleranz kann beim Arzt beispielsweise durch einen Atemtest bestätigt werden. Weitere Informationen zum Thema Laktose-Intoleranz gibt es auf www.minusl.de.

Weitere Informationen: www.minusl.de

Fakten in Kürze

So testet man eine Milchzucker-Unverträglichkeit

Barbara Klawitter ist Oeoctrophologin bei Omira, dem Hersteller der laktosefreien MinusL-Produkte. Ihr Tipp, um dem Verdacht auf Laktose-Intoleranz nachzugehen: "Unklare Bauchbeschwerden sollten immer ärztlich abgeklärt werden. Man kann aber auch selbst ein wenig Detektiv spielen, indem man mindestens zwei Wochen lang herkömmliche Milchprodukte und auch Schokolade durch laktosefreie Produkte ersetzt. Wenn sich die Beschwerden dadurch bessern oder sogar ganz aufhören, ist das schon ein deutlicher Hinweis auf eine Milchzucker-Unverträglichkeit."

Stichworte zu diesem Beitrag:

  • Allergien
  • Ernährung
  • Genuss
  • Gesundheit
  • Lebensmittel
verfasst am 12.04.2010