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Hinweis: Bei diesem Text handelt es sich um einen Archivtext.

Sind Sie gut zu Ihrer Leber?

Deutscher Lebertag am 20. November 2010
Die Leber freut sich über möglichst viel Bewegung in der Natur. Foto: djd/CT Arzneimittel

Die Leber freut sich über möglichst viel Bewegung in der Natur. Foto: djd/CT Arzneimittel

(djd). Hektik im Alltag, fettes Essen, Alkohol zum vermeintlichen Stressabbau, die Nebenwirkungen von Medikamenten: Die Liste der Risiken für die Stoffwechselzentrale des menschlichen Körpers - also für unsere Leber - ist lang. Wirft man einen Blick auf die Funktionen dieses Organs, so wird auch rasch deutlich, wie bedrohlich es sein kann, wenn es geschädigt ist.

Die Leber entgiftet Fremdstoffe durch Abbau oder durch Umbau in ungiftige Stoffe, sie verwertet Bestandteile der Nahrung, speichert Vitamine und Spurenelemente und produziert nicht zuletzt Gallenflüssigkeit, die wiederum unerlässlich für die Verdauung und die Aufnahme von Nahrungsfetten ist.

Wissenswerte Leberwerte

Der Deutsche Lebertag am 20. November 2010 ist ein guter Anlass, um über die eigenen Lebensgewohnheiten und über die Lebergesundheit nachzudenken. Ausrichter sind die Deutsche Leberhilfe, die Deutsche Leberstiftung und die Gastro Liga. Sie haben den Tag in diesem Jahr unter das Motto "Wissenswerte Leberwerte" gestellt. Denn die Leber ist ein Organ, das sich nicht durch Schmerzen bemerkbar macht, auch wenn es schon geschädigt ist. Umso wichtiger ist demzufolge das Ermitteln der Leberwerte durch den Hausarzt oder Apotheker.

Was die Leber mag

Jeder Mensch kann seinen Beitrag dazu leisten, dass es seiner Leber gut geht und sie einwandfrei arbeitet. Hierzu zählt möglichst viel Bewegung, vor allem aber auch eine leberbewusste Ernährung. Das Stoffwechselorgan freut sich besonders über Artischocken, Löwenzahn und Mariendistel. Letztere ist in der Apotheke als Kapsel erhältlich, zum Beispiel als Silymarin-CT.

Außerdem ist es hilfreich, nicht öfter als zweimal pro Woche Fleisch zu essen. Viel besser sind magere Fischsorten wie Scholle und Seelachs. Gemüse bekommt der Leber ebenfalls gut, zum Beispiel Karotten und Rote Beete. Dazu immer reichlich trinken: Mindestens zwei Liter pro Tag - am besten Wasser oder ungesüßten Kräutertee. Gut ist auch ein Wärme-Wickel auf dem Oberbauch, der die Entgiftungsfunktion der Leber fördert. Alle Infos rund um die Leber auf: www.gesunde-leber.de

Weitere Informationen: www.gesunde-leber.de

Fakten in Kürze

Was kann der Leber schaden?

- Alkohol.
- Stress.
- Fettreiche Nahrung wie beispielsweise regelmäßiges Fastfood.
- Arzneimittel (z.B. einige Krebstherapeutika, Antidiabetika).
- Gase aus Lacken, Farben, Klebstoffen.
- Konservierungsstoffe.
- Bestimmte Krankheiten wie beispielsweise Diabetes mellitus oder Virusinfektionen wie die Virushepatitis.

Stichworte zu diesem Beitrag:

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verfasst am 11.11.2010