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Hinweis: Bei diesem Text handelt es sich um einen Archivtext.

Raus aus der Stadt, rein in die Natur

"Reizende" Begegnungen mit Tieren und Pflanzen
Wer sich auf Entdeckungsreise durch die Natur begibt, findet häufig auch hautirritierende Pflanzen. Hydrocortisoncremes mildern hier schnell die Hautreizungen. Foto: djd/Soventol

Wer sich auf Entdeckungsreise durch die Natur begibt, findet häufig auch hautirritierende Pflanzen. Hydrocortisoncremes mildern hier schnell die Hautreizungen. Foto: djd/Soventol

(djd). Immer mehr Menschen leben in Städten. In Deutschland sind es derzeit etwa drei Viertel der Bevölkerung, Tendenz steigend. Doch am Wochenende ist dieser Trend gegenläufig, viele Städter verlassen dann ihr "Revier", um Wald und Feld unsicher zu machen. Dort ist allerdings anderes Verhalten nötig: Wer sich in der Natur unbedarft auf Tuchfühlung mit jedem Stein, Blatt, Tier begibt, muss sich nicht über mögliche Folgen wie juckenden Ausschlag oder Hautentzündungen wundern. Nicht selten ist die Ursache eine schön aussehende, jedoch giftig wirkende Pflanze am Wegesrand, wie die weit verbreitete Herkulesstaude, auch Riesen-Bärenklau genannt.

Tatort Natur

Obwohl Behörden und Naturschutzorganisationen der ursprünglich aus dem Kaukasus kommenden Riesenpflanze den Kampf angesagt haben, ist die Schöne mit den gezackten Blättern laut Bundesamt für Naturschutz inzwischen in ganz Deutschland anzutreffen. Das Tückische daran: Man darf mit keinem Teil des Gewächses - und sei es "nur" der Samen - in Berührung kommen. Gelangt Pflanzensaft auf die Haut, ruft er Reizungen bis hin zu regelrechten Verbrennungen hervor und das bis zu 48 Stunden später.

Selbst die Devise "nur gucken, nicht anfassen" schützt nicht immer, wie das Beispiel der auf Eichen vorkommenden Prozessionsspinnerraupe zeigt. Deren Brennhaare lösen sich bei der Verpuppung ab und bleiben noch jahrelang giftig. Haare im Unterholz oder durch den Wind verstreut, können so allergische Hautreaktionen bewirken - ohne das Tier zu sehen oder zu berühren.

Selbsthilfe

Juckreiz, Rötungen und Quaddeln auf der Haut, die nach dem Kontakt mit giftig wirkenden Pflanzen oder Tieren entstehen, lassen sich in der Regel gut selbst behandeln. Apotheken empfehlen in solchen Fällen meist rezeptfreie Cremes mit dem körpereigenen Wirkstoff Hydrocortison wie Soventol HydroCort 0,5 Prozent. Ziel ist es, bei milder Dosierung Hautreizungen und -entzündungen rasch zu lindern und so den Heilungsprozess zu unterstützen. Viele bevorzugen dabei Produkte mit rückfettenden Eigenschaften, die eine zusätzliche Pflege für die Haut bedeuten.

Weitere Informationen: www.soventol.de

Fakten in Kürze

Schon gewusst?

Andersrum: Brennnesseln brennen nur "gegen den Strich", in Wuchsrichtung der Brennhaare angepackt, tun sie nichts
Versponnen: Von Prozessionsspinnerraupen befallene Eichenbäume haben spinnennetzähnliche Gespinste und abgefressene Blätter
Durchdringend: Der giftige Saft der Herkulesstaude (Riesen-Bärenklau) dringt sogar durch dünne Kleidung. Die Pflanze erreicht bis zu 4 m Höhe, am purpur gefleckten Stängel erkennbar
Erste Hilfe: Betroffene Stellen mit Wasser abwaschen, Seife wirkt desinfizierend, Kühlen nimmt den (Juck-)Reiz
Erste Wahl: Rezeptfreie Hydrocortisoncreme aus der Apotheke

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verfasst am 25.06.2010