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Hinweis: Bei diesem Text handelt es sich um einen Archivtext.

Migräne ist keine Karrierebremse

Betroffene in schmerzfreien Phasen besonders produktiv
Im akuten Anfall beeinflusst Migräne die Leistungsfähigkeit im Job massiv. Foto: djd/www.aktivgegenmigraene.de

Im akuten Anfall beeinflusst Migräne die Leistungsfähigkeit im Job massiv. Foto: djd/www.aktivgegenmigraene.de

(djd). Mit Migräne kann jeder Job zur Qual werden. Wenn es hinter der Schläfe pocht, fühlen sich die Betroffenen wie blockiert und schaffen oft nur einen Bruchteil dessen, was sie sich vorgenommen haben. Um nicht unangenehm aufzufallen, beißen sie die Zähne zusammen. "Viele gehen häufig trotz Anfall zur Arbeit und gönnen sich nicht die Ruhe, die sie eigentlich dringend bräuchten", bestätigt die Essener Neurologin Dr. Astrid Gendolla.

Gerade im Beruf versuchten sie zu kaschieren, wie schlecht es ihnen geht. Dabei sind Fehlzeiten aufgrund von Migräne keine besondere Belastung für den Arbeitgeber. "Migräniker erledigen häufig in der beschwerdefreien Zeit mehr als andere und gleichen so mögliche Fehlzeiten wieder aus", weiß die Expertin. Bei einem akuten Anfall empfiehlt sie die rechtzeitige Einnahme moderner Medikamente: "Triptane sind die Mittel der Wahl zur Behandlung von Migräneattacken. Es gibt sieben verschiedene Wirkstoffe, wie beispielsweise Rizatriptan, dem in einigen Studien eine besonders schnelle Wirkungsweise nachgewiesen werden konnte." Manchen Attacken lässt sich mit Stressabbau vorbeugen - unter www.aktivgegenmigraene.de gibt es Informationen. "Tatsächlich können regelmäßig angewandte Trainings hilfreich sein, um die eigene Aufmerksamkeit vom Stress oder vom Schmerz wegzusteuern", so die Schmerzspezialistin. Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson sei ideal.

Weitere Informationen: www.aktivgegenmigraene.de

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verfasst am 23.08.2010