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Hinweis: Bei diesem Text handelt es sich um einen Archivtext.

14 Millionen Wonneproppen

Übergewicht bei Kindern ist kein Einzelfall
Dicke Kinder leiden, sie werden gehänselt und ausgegrenzt. Doch nicht nur die Psyche, auch die Gesundheit ist gefährdet. Foto: djd/Cefamadar

Dicke Kinder leiden, sie werden gehänselt und ausgegrenzt. Doch nicht nur die Psyche, auch die Gesundheit ist gefährdet. Foto: djd/Cefamadar

(djd). Kinder haben zu allen Zeiten gerne genascht. Doch der moderne Nachwuchs wächst quasi in einer "Sitzwelt" auf, während früher vorwiegend im Freien gespielt wurde. So sorgen Fernseher, Computer und Spielkonsole dafür, dass überschüssige Kalorien nicht abgebaut werden. Alarmierend: Überall in der Welt nimmt Fettleibigkeit zu, wo sich der westliche Lebensstil durchsetzt. Bereits 14 Millionen Kinder in der Europäischen Union sind übergewichtig! Die Zahl der betroffenen Schulkinder steige um 400.000 pro Jahr, ergab eine Untersuchung der International Obesity Task Force. Oft schnellt die Übergewichtskurve mit dem Zeitpunkt der Einschulung nach oben, denn Unterricht ohne Bewegungsfreiheit, lange Busfahrten und ein hohes Hausaufgabenpensum fördern die Passivität.

Fettleibigkeit ist kein Schönheitsproblem

Dicke Kinder leiden, sie werden gehänselt und ausgegrenzt. Doch nicht nur die Psyche, auch die Gesundheit ist gefährdet: Übergewicht kann schon im Kindesalter zu Krankheiten führen, so eine Studie des Herzzentrums der Universität Leipzig. Danach weisen dicke Kinder häufig schon früh Gefäßschäden auf, die zu Arterienverkalkung führen können. Ihr Blutdruck ist oft höher als bei Normalgewichtigen. Zudem haben sie ein erhöhtes Diabetes-Risiko. Besonders beunruhigend: Einige Gesundheitsexperten weisen sogar auf die Gefahr einer verkürzten Lebensdauer hin.

Nimmersatt und Vielfraß

Oft haben übergewichtige Kinder ihr natürliches Sättigungsgefühl verloren und neigen zum Überessen. Eine gute Hilfe bietet hier etwa ein Wirkstoff aus dem Madarstrauch (zum Beispiel Cefamadar). Etwa 15 Minuten vor den Mahlzeiten eingenommen, wird der Appetit auf natürliche Weise gebremst. In einer Praxisstudie zur Gewichtsreduktion bei Kindern und Jugendlichen bewerteten fast alle Ärzte und Patienten die Verträglichkeit mit "sehr gut" oder "gut". Radikale Diäten helfen Kindern dagegen nicht beim Abnehmen - aufgrund der Mangelernährung fehlen den Heranwachsenden dabei viele wichtige Nährstoffe. Vielmehr sollte das Ess- und Bewegungsverhalten bewusst auf lange Sicht geändert werden.

Weitere Informationen: www.cefak.com

Fakten in Kürze

Mehr bewegen, besser essen

- Schwimmen und Radfahren eignen sich für schwerere Kinder, denn ihr Gewicht wird mitgetragen, und das schont die Gelenke. Übrigens: Mehr Spaß macht Sport, wenn die Eltern dabei sind.
- Spielkonsolen- und Fernsehzeiten unbedingt begrenzen.
- Kinder sollten regelmäßig fünfmal am Tag essen.
- Potenzielle Dickmacher wie fett- und zuckerreiche Nahrungsmittel durch Vollkorn, Obst, Gemüse und fettarme Fleisch- und Wurstsorten ersetzen.
- Keine Verbote - aus einer Schatztruhe darf das Kind sich Naschereien für eine Woche aussuchen.
- In die Schule Pausenbrot statt Geld mitgeben.

Stichworte zu diesem Beitrag:

  • Abnehmen
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verfasst am 10.03.2010