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Wenn die Haut in die Jahre kommt

Tipps für die Wundbehandlung bei Senioren
Bei der Gartenarbeit kann es leicht zu Verletzungen kommen. Foto: djd/PharmaCur/thx

Bei der Gartenarbeit kann es leicht zu Verletzungen kommen. Foto: djd/PharmaCur/thx

(djd). Zahlreiche ältere Menschen stellen mit Erschrecken fest, dass kleine Hautwunden, die früher problemlos und schnell abheilten, plötzlich deutlich länger brauchen oder sich immer wieder entzünden. Zudem neigt die Haut viel schneller zu lästigen Hautrissen als in jüngeren Jahren. Dies liegt maßgeblich am natürlichen Alterungsprozess: Der alternde Körper bildet nicht mehr im gleichen Tempo wie früher neue Zellen und Blutgefäße. Auch verliert die Haut mit der Zeit deutlich an Feuchtigkeit, ihre Spannkraft lässt nach, Läsionen können schneller entstehen. Zudem neigen Senioren verstärkt zu Krankheiten, welche die Wundheilung stören können. So tragen Diabetiker im Vergleich zu gesunden Patienten ein deutlich höheres Risiko, dass sich Wunden entzünden.

Nur saubere Wunden können heilen

Kleinere Wunden wie Schnittverletzungen oder Schürfwunden können auch bei älterer Haut mühelos selbst versorgt werden. Hier kann der Einsatz eines antiseptischen Wundsprays mit dem Inhaltsstoff Polyhexanid, zum Beispiel enthalten in pharmaCUR aus der Apotheke, den Heilungsverlauf positiv beeinflussen. Schmutz und Keime werden ausgespült und Bakterien, Viren und Pilze bekämpft. Bei schlecht heilenden Wunden eignet sich die Anwendung des speziellen Wundgels aus derselben Produktserie. Es schafft eine feuchte und keimarme Umgebung, welche die Heilung unterstützen und die Bildung von Narben reduzieren kann.

Selbstheilungsfunktion unterstützen

Bei größeren Wunden sollte immer ein Verband aufgelegt werden - etwa feuchte Kompressen, silberhaltige Wundauflagen oder Schaumstoffverbände.
Führende Mediziner sind überzeugt, dass man auch im Alter die Wundheilungskräfte seines Körpers unterstützen kann. Hierzu gehören eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Proteinen, Vitaminen und Mineralstoffen sowie eine gute Hautpflege und regelmäßiger Sport. Die Bewegung steigert die Hautdurchblutung und fördert so die Selbstheilungsfunktion des Körpers.

Fakten in Kürze

Wann liegt eine Wundinfektion vor?

Das frühzeitige Erkennen von Wundinfektionen kann entscheidend für eine erfolgreiche Behandlung sein. Normalerweise lässt der Schmerz einer Verletzung nach einigen Stunden oder wenigen Tagen deutlich nach. Kommt es zu einer Rötung, Schwellung und Überwärmung, tritt Sekret aus oder ist die Bewegung eingeschränkt, liegt fast immer eine Wundinfektion vor. Im Zweifel sollten sich Betroffene umgehend medizinischen Rat einholen, da eine Antibiotikatherapie angezeigt sein kann.

Stichworte zu diesem Beitrag:

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  • Senioren
verfasst am 21.05.2012

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