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Hinweis: Bei diesem Text handelt es sich um einen Archivtext.

Was Zähne schützt und zum Strahlen bringt

Bei der Zahnpflege wird noch immer viel falsch gemacht
Küssen macht Spaß, Mundgeruch einsam: Eine gute Mundhygiene trägt auch dazu bei, Bakterien und damit schlechten Atem zu vermeiden. Foto: djd/Ergo Direkt Versicherungen

Küssen macht Spaß, Mundgeruch einsam: Eine gute Mundhygiene trägt auch dazu bei, Bakterien und damit schlechten Atem zu vermeiden. Foto: djd/Ergo Direkt Versicherungen

(djd). Mit modernen elektrischen Zahnbürsten ist meist eine gründlichere Reinigung möglich als mit handgeführten Zahnbürsten. Zahnbeläge mitsamt Bakterien werden effektiver entfernt, die Reinigungswirkung reicht bis unter den Rand des Zahnfleisches. Tatsächlich setzen 57 Prozent der Bundesbürger aber auf die klassische Zahnbürste, 21 Prozent wechseln zwischen der handgeführten und der elektrischen und nur 21 Prozent verwenden ausschließlich elektrische Zahnbürsten. Das ergab eine aktuelle TNS-Emnid-Umfrage im Auftrag der Ergo Direkt Versicherungen.

Konsequente Zahnpflege zu Hause

Generell werden bei der häuslichen Zahnpflege oft Fehler gemacht. Dr. med. dent. Silke Liebrecht-Rüsing aus Köln zum richtigen Umgang mit der Zahnbürste: "Die richtige Technik ohne zu viel Druck schont die Zahnsubstanz. Mit leicht rüttelnden Bewegungen im 45-Grad-Winkel zur Zahnachse sollen die Beläge aus den Zahnfleischtaschen und Zahnzwischenräumen gelöst werden."

Auch der Belag auf der Zunge sollte einmal täglich runter, um Mundgeruch vorzubeugen. Dafür gibt es spezielle Zungenschaber. Für die Zahnzwischenräume empfiehlt sich Zahnseide. Bei Zahnpasten hat man heute die Qual der Wahl. Dr. Silke Liebrecht-Rüsing: "Fluoridhaltige Zahnpasta beeinflusst die Mineralisation und Säureresistenz der Zähne positiv. Außerdem verringert sie die Plaquebildung und hemmt den Stoffwechsel der Kariesbakterien."

Nur jeder Fünfte geht zweimal jährlich zur Zahnprophylaxe

Zweimal im Jahr sollte der Gang zum Zahnarzt auf dem Programm stehen. Die regelmäßige Kontrolle beugt hässlichen und eventuell schmerzhaften Erkrankungen der Zähne vor. Zusätzlich raten Experten zweimal jährlich zu einer professionellen Zahnreinigung. Aber nicht einmal jeder fünfte Bundesbürger nimmt diese Unterstützung in der empfohlenen Frequenz in Anspruch. Auch das ergab die Umfrage von TNS Emnid im Auftrag der Ergo Direkt Versicherungen. Konkret lassen nur 19 Prozent ihre Zähne zweimal jährlich von den Profis putzen, 31 Prozent immerhin einmal jährlich - aber exakt die Hälfte selten oder gar nicht.

Weitere Informationen: www.ergodirekt.de

Fakten in Kürze

"Finanztest": Zahntarife mit Biss

Stehen trotz bester Pflege höherwertige Maßnahmen für Zahnerhalt oder Zahnersatz an, muss der Patient schnell mehr als 1.000 Euro berappen. Gegen diese Zusatzkosten kann man sich mit einer Zahnzusatzversicherung schützen. "Finanztest" (05/10) nahm 110 Zahnzusatztarife unter die Lupe. Zwei Tarife der Ergo Direkt Versicherungen bekamen die Bestnote (1,0). Das Qualitätsurteil erhielt der Direktversicherer für Zusatzpolicen, die Zahnersatz- und Zahnerhalt-Bausteine kombinieren.

Stichworte zu diesem Beitrag:

  • Beratung
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  • Zahnpflege
verfasst am 29.09.2010