Trautes Heim mit Tücken
Bei Unfällen ist es wichtig, schnell und richtig zu reagieren
(djd). Statistisch gesehen passieren die meisten Unfälle nicht im Straßenverkehr, sondern im Haushalt und in der Freizeit. Laut Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin sind es jährlich über fünf Millionen.
Der Großteil der Unfälle sind Stürze
"Der Großteil davon sind Stürze", erklärt Dr. Susanne Woelk, Geschäftsführerin der Aktion Das Sichere Haus (DSH). "Viele Menschen steigen zum Putzen - oder weil sie etwas suchen - anstatt auf Leitern auf Fensterbretter, Tische oder Stühle. Und weil das ungeeignete Steighilfen sind, können sie oft das Gleichgewicht nicht mehr halten." Hinzu kommen spiegelglatte Badezimmerböden und Stolperfallen wie Kabel oder Kinderspielzeug. Die Folgen sind meist Prellungen, Verstauchungen und Knochenbrüche. Aber auch sonst lauern im Haushalt viele Gefahren: Bügeleisen, Messer, dunkle Flure und steile Treppen. Was ist zu tun, wenn man selbst oder jemand anders gestürzt ist, sich verbrannt hat oder eine tiefe Schnittwunde hat? Susanne Woelk: "Kleinere Verletzungen und Blessuren lassen sich meist relativ einfach selbst versorgen. Wer jedoch einen größeren Unfall hatte, sollte einen Arzt aufsuchen oder sich ins Krankenhaus bringen lassen. Die Nummern des Hausarztes oder des ärztlichen Notfalldienstes sollte man daher immer griffbereit haben, am besten eingespeichert ins Handy oder als Notiz in Telefonnähe."
König Kunde im Krankenhaus
Ist nach einem Unfall die Einweisung in eine Klinik nötig, trennen sich üblicherweise die Wege der Patienten. Dieter Sprott von den Ergo Direkt Versicherungen: "Gesetzlich Krankenversicherte werden standardmäßig im Mehrbettzimmer untergebracht und in der Regel von den jeweils diensthabenden Ärzten betreut. Ein Chefarzt wird bei der Behandlung nur im Ausnahmefall hinzugezogen. Privatpatienten haben dagegen Anspruch auf die Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer und auf die Behandlung durch Chefärzte." Von den Ergo Direkt Versicherungen etwa gibt es eine günstige stationäre Zusatzversicherung, deren wichtigste Bestandteile die Chefarztbehandlung und die Unterbringung im Zweibettzimmer sind.
Weitere Informationen: www.ergodirekt.de
Fakten in Kürze
So lassen sich Unfälle vermeidenDr. Susanne Woelk von der Aktion Das Sichere Haus gibt einige wichtige Tipps:
- Bloß keine Hektik. Man sollte sich nicht zu viel vornehmen und einen Zeitplan machen.
- Eine stabile Leiter sollte immer griffbereit sein.
- Ganz wichtig ist die richtige Ausrüstung: In der Küche also Kochhandschuhe und Topflappen verwenden.
- Elektrische Geräte niemals selbst reparieren.
- Möglichst auf den hinteren Herdplatten kochen.
- Rutschsichere Beläge auf Fußböden und Treppen anbringen.
- Stolperfallen vermeiden.
- Haltegriffe an Badewanne und WC installieren.
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