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Die Tage vor den Tagen

Hormonelles Ungleichgewicht sorgt für schmerzende Brüste
In der zweiten Zyklushälfte können die Brüste unangenehm anschwellen. Foto: djd/Progestogel

In der zweiten Zyklushälfte können die Brüste unangenehm anschwellen. Foto: djd/Progestogel

(djd). Einmal im Monat lassen Menstruationsbeschwerden den Alltag vieler Frauen zur Herausforderung werden. Nicht wenige von ihnen leiden jedoch schon bevor die Regel einsetzt an massiven Befindlichkeitsstörungen. Das sogenannte prämenstruelle Syndrom (PMS) geht mit weit mehr als nur Stimmungsschwankungen einher. Deutliche Spannungsgefühle in den Brüsten bis hin zu regelrechten Brustschmerzen können in der zweiten Zyklushälfte dafür sorgen, dass nahezu jede Bewegung wehtut und selbst leichte Berührungen als unangenehm empfunden werden. Bei drei von zehn Frauen sind diese Beschwerden so stark, dass sie sich deshalb an den Frauenarzt wenden.

Zu viel Östrogen

Doch meist besteht kein Grund zur Sorge. Grund für die schmerzenden Brüste kann ein relatives Ungleichgewicht zwischen den weiblichen Hormonen sein. Hohe Östrogenkonzentrationen stehen noch relativ niedrigen Gestagenwerten gegenüber. Dadurch lagert sich vermehrt Wasser im Brustgewebe ein. Die Brüste schwellen an und schmerzen. Bei einigen Frauen steigert sich das Brustvolumen dabei um mehr als eine ganze Körbchengröße. Das wird als störend und unangenehm empfunden. So gut wie alle körperlichen Aktivitäten, aber auch schon schnelles Gehen, Joggen oder Fahrradfahren sind plötzlich mit Schmerzen verbunden. Frauen, die gern auf dem Bauch schlafen, haben zudem Mühe, eine geeignete Ruheposition zu finden.

Studie belegt Wirksamkeit lokaler Therapie

Dabei ist die Behandlung relativ einfach. Mit natürlichem Progesteron, das als Gel direkt auf die Brust aufgetragen wird, lässt sich das hormonelle Gleichgewicht an Ort und Stelle wiederherstellen und damit die Beschwerden zuverlässig lindern. Die französische Beobachtungsstudie Olympia belegte beispielsweise jüngst erneut die Wirksamkeit bei Patientinnen, die über mehrere Monate mit Progestogel behandelt wurden. Die Brustschmerzen konnten drastisch verringert werden. Die Patientinnen bestätigten in ihren Tagebüchern die gute Wirksamkeit und Verträglichkeit der Behandlung.

Fakten in Kürze

Aktiv gegen PMS

PMS-Attacken kann man lindern. So lassen sich Flüssigkeitseinlagerungen durch eine salzarme Ernährung reduzieren. Salz fördert die unangenehmen Ödeme, indem es Wasser im Körper bindet. Eine ausreichende Zufuhr von Flüssigkeit - etwa zwei bis drei Liter pro Tag - in Form von Wasser, Tee und Saft erweist sich ebenfalls als vorteilhaft. Auf Alkohol und Kaffee sollte ebenso verzichtet werden wie auf Nikotin. Eine vitamin- und ballaststoffreiche Ernährung und regelmäßige Bewegung in der Natur wirken sich zudem positiv auf das körperliche und seelische Wohlbefinden aus.

Stichworte zu diesem Beitrag:

  • Arzneimittel
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verfasst am 13.08.2010

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