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Adlerauge oder Maulwurf

Fast zwei Drittel der Deutschen leiden unter Fehlsichtigkeiten
Sehprobleme im zweiten Lebensabschnitt müssen kein Schicksal sein. Foto: Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V.

Sehprobleme im zweiten Lebensabschnitt müssen kein Schicksal sein. Foto: Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V.

(dtd). 36 Prozent der deutschen Bevölkerung über 14 Jahre benötigen keine Sehhilfe, dies ergab eine Studie des Institut für Demoskopie Allensbach aus dem Jahr 2010. Das bedeutet wiederum, dass ungefähr zwei Drittel der erwachsenen Deutschen zumindest zeitweise eine Brille oder Kontaktlinsen tragen. Laut einer Erhebung des Berufsverbandes der Augenärzte Deutschlands e. V. (BVA) sind 39,4 Millionen erwachsene Bundesbürger ab 16 Jahre und 1,6 Millionen Kinder aufgrund von Fehlsichtigkeiten in Behandlung.

Kurzsichtig oder weitsichtig?

In den meisten Fällen verschreibt der Augenarzt eine Brille, weil eine Kurzsichtigkeit (Myopie) oder Weitsichtigkeit (Hyperopie) vorliegt.

25 Prozent der Bevölkerung sind kurzsichtig, das resultiert daraus, dass der Augapfel zu lang ist: die Lichtstrahlen treffen sich vor der Netzhaut, so dass kein scharfes Bild entstehen kann. Lediglich das Licht, das aus kurzer Entfernung das Auge erreicht, wird entsprechend gebrochen und auf der Netzhaut richtig abgebildet.

Bei einer Weitsichtigkeit (mindestens 35 Prozent Betroffene) ist der Augapfel zu kurz, die Lichtstrahlen vereinigen sich als Brennpunkt auf der Netzhaut, weshalb das Licht nicht ausreichend gebündelt werden kann - nur entferntere Objekte können scharf gesehen werden.

Im Laufe des Lebens verringert sich dann allmählich die Elastizität der Linse und ihre Brechkraft. Die Umstellung von Weit auf Nah dauert spürbar länger, und die Arme sind irgendwann zu kurz - das Scharfsehen naher Objekte wird immer schwieriger. Diese so genannte "Altersweitsichtigkeit“ betrifft ab dem 4./5. Lebensjahrzehnt fast jeden.

Sowohl Kurz- als auch Weitsichtigkeit ist durch eine Brille oder Kontaktlinsen in jedem Lebensalter gut aufzufangen. Es gibt allerdings eine ganze Reihe weiterer häufiger Fehlsichtigkeiten, bei denen der Zeitfaktor eine große Rolle spielt, um böse Folgen zu verhindern.

Schon kleine Kinder sollen regelmäßig zum Augenarzt

Alle Babys haben einen Silberblick! So sagt der Volksmund, und in der Tat schielen viele Säuglinge in den ersten Lebensmonaten ein wenig. Sollte sich dies allerdings über das erste halbe Jahr hinaus nicht geben, ist ein Besuch beim Augenarzt dringend anzuraten. Denn Schielen ("Strabismus“) ist nicht nur als Schönheitsfehler anzusehen, sondern verhindert unbehandelt die gesunde Entwicklung der Sehfähigkeit.

Beim Grauen und Grünen Star zählt die frühzeitige Erkennung

Auch wenn die Bezeichnungen eine Ähnlichkeit vermuten lassen - beim Grauen Star (Katarakt) und dem Grünen Star (Glaukom) handelt es sich um zwei völlig unterschiedliche Augenerkrankungen. Ihnen gemeinsam ist jedoch, dass sie unbehandelt zu einer sich fortschreitend verschlechternden Sehleistung bis schließlich zur Erblindung führen können.

Gefahr für die Eigenständigkeit im Alter: Degenerative Netzhauterkrankungen

Beim Lesen bemerkt man das Fehlen von Buchstaben, die Linien laufen ineinander und verschwimmen. Später taucht in der Mitte des Sehfeldes ein dunkler Fleck auf, der sich mit der Zeit immer weiter vergrößert. Dies sind deutliche Zeichen dafür, dass eine "Makuladegeneration“ vorliegen könnte, eine fortschreitende Erkrankung, bei der das Gewebe der Makula lutea ("der Punkt des schärfsten Sehens“ der Netzhaut - auch "Gelber Fleck“ genannt) allmählich zerstört wird. Die so genannte Altersbedingte Makuladegeneration (AMD) ist verbreiteter, als man annimmt - doch mit rechtzeitigem Behandlungsbeginn kann man viel dagegen tun.

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Das wächst sich nicht aus!

Frühzeitiges Erkennen von Sehstörungen verhindert lebenslange Schäden

(dtd). Nicht selten fallen Sehstörungen beim Kind über lange Zeit gar nicht auf - aus diesem Grund sollte auch ein vermeintlich gesundes Kind unbedingt so früh wie möglich einem Augenarzt vorgestellt werden. Priv.Doz. Dr. med. Dietlind Friedrich, Leiterin des Arbeitskreises "Schielen“ im Berufsverband der Augenärzte betont, dass beispielsweise eine Schielbehandlung ein Wettlauf gegen die Zeit ist, da später irreparable Schäden auftreten können. „Ursache des Schielens ist oft eine ausgeprägte seitenungleiche Fehlsichtigkeit, vielfach eine Weitsichtigkeit“, erklärt Dr. Friedrich. Auch extreme Kurzsichtigkeit oder eine Hornhautverkrümmung kann dazu führen, dass das betroffene Auge in den frühkindlichen Sehprozess nicht mit einbezogen und schließlich vom Gehirn sozusagen "abgeschaltet“ wird - diese Sehschwäche ("Amblyopie“) kann später nicht mehr behandelt werden, sie bleibt für den Rest des Lebens bestehen, was zum Beispiel die Unfähigkeit, räumlich sehen zu können, verursacht. In den ersten drei Lebensjahren vermag man hingegen noch regulierend eingreifen - etwa durch eine entsprechende Brillenkorrektur, durch zeitweiliges Abkleben des gesunden Auges oder nötigenfalls auch durch eine Operation.

Regelmäßige Sehtests für Kinder empfohlen

Schon vom frühesten Kindesalter an sollten regelmäßige Besuche beim Augenarzt (einmal pro Jahr wird empfohlen) auf dem Programm stehen. Nur so können beginnende Fehlsichtigkeiten rechtzeitig erkannt und beispielsweise durch eine Brille korrigiert werden. Kinderbrillen gibt es für jedes Alter (zum Beispiel für Kleinkinder mit das Ohr umschließenden Sicherheitsbügeln) und jeden Grad der Beanspruchung, beispielsweise aus biegsamem Titanmaterial und unzerbrechlichen Kunststoffgläsern. Überdies bietet der Augenoptik-Fachhandel Kindersehhilfen in den verschiedensten bunten Ausführungen an, so dass die Kinder sogar stolz auf ihre "coolen“ Brillen sind.

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Wenn das Bild verschwommen wird

Beim Grauen oder Grünen Star reicht die Brille allein nicht aus

(dtd). Anfangs dadurch wahrgenommen, dass das Lesen immer anstrengender erscheint und man sich schneller geblendet fühlt, später dann durch immer verschwommenere Sicht bringt eine Linsentrübung erhebliche Einbußen bei der Lebensqualität mit sich. Der so genannte Graue Star kann unbehandelt bis zur völligen Unfähigkeit, sich zu orientieren, führen. Im Gegensatz zu früheren Zeiten, da alte Menschen mit blinden "grauen“ Augen zum Alltagsbild gehörten, kann man heute durch eine einfache Operation die Sehkraft erhalten. Dabei wird nach Entfernen der eigenen getrübten Linse eine künstliche Linse (Intraokularlinse) eingesetzt.

Größte Gefahr des Grünen Stars durch zu spätes Erkennen

Durch einen zu hohen Augeninnendruck wird beim Glaukom der Sehnerv selbst geschädigt. Oft merkt man davon lange Zeit nichts - man verspürt keine Schmerzen, und die zunehmende Einschränkung des Gesichtsfeldes fällt meist erst auf, wenn der Augenarzt speziell daraufhin testet. Da sich eine Zerstörung des Sehnerves allerdings nicht mehr rückgängig machen lässt, ist eine rechtzeitige Entdeckung (durch regelmäßiges Messen des Augeninnendruckes) sowie der unverzügliche Beginn einer medikamentösen Behandlung entscheidend für die spätere Sehfähigkeit.

Gefahr der Erblindung droht

Der Grüne Star (Glaukom) ist eine Erkrankung der Augen, die 0,9 Prozent der Bevölkerung ab dem 40. Lebensjahr befällt und deren Häufigkeit auf über 5 Prozent im höheren Alter steigt. Rund 800.000 Glaukom-Patienten gibt es in Deutschland, bei etwa 3 Millionen liegt eine Vorstufe dieser Erkrankung vor, so eine Erhebung des Berufsverbandes der Augenärzte Deutschlands e.V. (BVA).

Ab 40 sollte man sich daher alle ein bis zwei Jahre einer Früherkennungsuntersuchung beim Augenarzt unterziehen. Die gesetzlichen Kassen finanzieren diese leider grundsätzlich nicht. Bei einem bestehenden Verdacht oder bereits vorliegenden Symptomen übernehmen die Versicherer allerdings ebenso die Kosten der Untersuchung wie der der gesamten Behandlung.

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Wenn die Sehkraft im Alter nachlässt

Nicht selten sind Netzhauterkrankungen schuld

(dtd). Wenn ein fixiertes Objekt undeutlich wird, die Konturen verschwimmen, und mit der Zeit ein trüber Fleck das Bild versperrt, muss an eine Erkrankung der Netzhaut (Retina) gedacht werden. Am häufigsten tritt die so genannte "Altersbedingte Makuladegeneration“ (AMD) vor, eine juvenile Form ist sehr viel seltener. „AMD kann man durchaus als Volkskrankheit bezeichnen,“ sagt Horst Zaar, Geschäftsführer der Gesellschaft Pro Retina e. V., der bundesweiten Selbsthilfevereinigung von Menschen mit Netzhautdegenerationen. Ungefähr 20 Prozent der über 65-Jährigen sind heute von einer AMD im Frühstadium betroffen. Bei einer umfangreichen Befragung des Berufsverbandes der Augenärzte in Deutschland gaben jedoch 73 Prozent der Risikogruppe im Alter ab 55 Jahren an, die Krankheit nicht zu kennen. Der Informationsbedarf ist daher hoch.

Massive Einschränkungen im Alltagsleben

Eine AMD muss nicht zwangsläufig zur vollständigen Erblindung führen. Durch den allmählichen Verlust der zentralen Sehschärfe und der damit verbundenen Unfähigkeit, Kontraste wahrzunehmen und anfixierte Objekte deutlich erkennen zu können, gestaltet sich der Alltag mit AMD aber zunehmend schwierig. Das Lesen von Texten, das Feststellen der Uhrzeit und das Erkennen von Gesichtern wird nach und nach zum Problem. Derzeit steht trotz verschiedenster Behandlungsmöglichkeiten die endgültige Heilung einer Makuladegeneration noch aus - der Fachhandel bietet jedoch nützliche Hilfsmittel (beleuchtete Leselupen, Speziallampen usw.), welche die Einschränkungen der Krankheit deutlich mindern und somit die Unabhängigkeit der Betroffenen länger erhalten.

„Pro Retina“ ist die führende Anlaufstelle

In Deutschland ist die AMD mit 50 Prozent die häufigste Ursache für schwere Sehbehinderung. Die Gesellschaft PRO RETINA Deutschland e. V. betreibt seit Anfang der 90er Jahre einen eigenen Arbeitskreis, welcher sich an Betroffene mit erblichen Makuladystrophien und altersabhängiger Makuladegeneration wendet. Der Arbeitskreis bietet eine ehrenamtliche Beratung von Betroffenen für Betroffene, veranstaltet Patientenseminare und erarbeitet Publikationen.

Informationen, auch zu regionalen Beratungsstellen, unter:

PRO RETINA Deutschland e. V., Vaalser Str. 108, 52074 Aachen, Telefon 0241 - 870018, www.pro-retina.de.

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In der Dunkelheit kein unnötiges Risiko eingehen

"Nachtblindheit“ ist meist gut behandelbar

(dtd). In der Netzhaut (Retina) befinden sich zwei verschiedene Arten von Sehzellen. Bei Dämmerung übernehmen die lichtempfindlichen "Stäbchen“ das Sehen, denn die für das Farbensehen verantwortlichen "Zapfen“ funktionieren nun nicht mehr. Zudem weitet sich die Pupille, damit noch so viel Licht wie möglich ins Auge fällt. Aus diesem Grund erhöht sich bei schwacher Beleuchtung die Blendempfindlichkeit und bereits bestehende Augenfehler fallen erstmalig auf oder verstärken sich.

In den meisten Fällen reicht es daher aus, dass man sich beim Augenarzt testen lässt, ob man vielleicht nur eine (gegebenenfalls stärkere) Brille braucht.

Echte Nachtblindheit ist selten

„Eine echte Nachtblindheit ist selten“, erläutert Prof. Dr. med. Horst Helbig, Direktor der Universitäts-Augenklinik Regensburg. „Wenn die Funktion der lichtempfindlichen, für das Dunkelsehen verantwortlichen Stäbchen der Netzhaut gestört ist, kommt es jedoch, je nach Schweregrad, zu ausgeprägten Nachtsehstörungen, bis hin zur Nachtblindheit.“ Dies ist beispielsweise bei einer angeborenen "Retinopathia Pigmentosa“ der Fall. Diese Erkrankung der Netzhaut ist zwar selten, doch ist die Dunkelziffer aufgrund des langsamen Krankheitsverlaufs vermutlich hoch. Man sollte sich deshalb auf jeden Fall einmal daraufhin untersuchen lassen, falls einem die Nacht mit der Zeit wirklich immer dunkler vorkommt.

Rund 40 Prozent aller schweren Unfälle mit tödlichem Ausgang ereignen sich nachts. Häufig liegt es daran, dass Autofahrer in der Dunkelheit, besonders bei Regen oder Gegenlicht, schlechter sehen und damit Verkehrssituationen falsch einschätzen.

Meist ist es die fehlende oder zu schwache Brille, manchmal eine nicht erkannte oder schlecht eingestellte Diabetes, auch eine bisher unentdeckte Linsentrübung ("Grauer Star") kann zu ernsten nächtlichen Orientierungsproblemen führen. In jedem Fall sollte jedem Verkehrsteilnehmer seine eigene Sicherheit und die anderer wichtiger sein, als aus falschem Stolz auf den Gang zum Sehtest zu verzichten.

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Kurzinfo:

Helfer und Partner: der Blindenführhund

(dtd). Ein bis zwei Prozent der Blinden und hochgradig Sehbehinderten in Deutschland besitzen einen Führhund. Blindenführhunde gelten nach § 33 SGB V rechtlich als Hilfsmittel, die Kosten (ein professionell ausgebildetes Tier kostet ungefähr 20.000 Euro) einschließlich Aufwendungen für Futter und Haftpflichtversicherung werden bei entsprechend nachgewiesenem Bedarf von den Krankenkassen übernommen. Im Alltag ist ein mit dem vorgeschriebenem weißen Geschirr gekennzeichneter Führhund von Auflagen wie Hundeverbot in Geschäften, Behörden oder Wohnanlagen befreit, seine Beförderung in öffentlichen Verkehrsmitteln ist kostenfrei.

Die Aufgaben eines Blindenführhundes sind vielfältig: er sucht auf Befehl Türen, Treppen, Zebrastreifen, Briefkästen und freie Sitzplätze in Bus und Bahn, er leitet seinen Besitzer um Hindernisse, warnt ihn vor Gefahren wie herankommende Autos beim Überqueren der Straße und unterscheidet zum Beispiel auch Ampelsignale. Auf diese Weise verschafft er seinem Menschen ein Maß von Mobilität und Unabhängigkeit, das durch andere Hilfsmittel, wie beispielsweise dem Langstock, niemals erreicht werden könnte. Davon abgesehen wirkt sich die Gesellschaft des Hundes positiv auf den Gemütszustand seines Herrchens oder Frauchens aus, was für dessen Einstellung zum Leben mit der Behinderung manchmal entscheidend sein kann.

Ein Blindenführhund bei der Arbeit ist hochkonzentriert und darf sich dabei von nichts (andere Hunde, Geräusche, Düfte) ablenken lassen. Man sollte ihn daher niemals ansprechen, locken oder gar streicheln oder ihm Leckerli anbieten - man gefährdet damit die Disziplin des Hundes und damit letztlich den Blinden. Ein Führhund darf erst wieder Hund sein, wenn sein weißes Geschirr abgenommen und er damit im "Feierabend“ ist.

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Fakten in Kürze

Hilfreiche Links:
A. Schweizer GmbH, Hans-Böckler-Str. 7, 91301 Forchheim, Telefon 09191-7210-0, http://www.schweizer-optik.de: Spezialsehhilfen aller Art, wie z.B. Lupen, Lupenbrillen, Fernrohrsysteme, Lesepulte, Spezialleuchten, „sprechende“ Alltagsgeräte, Großbildschirme usw.
BAUM Retec AG, In der Au 22, 69257 Wiesenbach, Telefon 06223-4909-0, http://www.baum.de: Lesegeräte, Organizer, Braillezeilen, vergrößernde Sehhilfen, Orientierungs- und Leitsysteme, Software, usw.
Carl Zeiss Vision GmbH, Turnstrasse 27, 73430 Aalen, Telefon 07361-591-0, http://www.vision.zeiss.de: Präzisionsbrillengläser.
Eschenbach Optik GmbH, Schopenhauerstr. 10, D-90409 Nürnberg, Telefon: 0911-3600-0, http://www.eschenbach-optik.com;
ERGO Direkt Lebensversicherung AG, Karl-Martell-Straße 60, 90344 Nürnberg, Telefon: 0800-666-9000, http://www.ergodirekt.de;
PRO RETINA Deutschland e. V., Vaalser Str. 108, 52074 Aachen, Telefon 0241 - 870018, http://www.pro-retina.de.

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verfasst am 08.01.2011

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