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Hinweis: Bei diesem Text handelt es sich um einen Archivtext.

Was Hänschen nicht lernt ...

Mit der täglichen Zahnpflege kann nicht früh genug begonnen werden
Eltern sollten darauf achten, dass die tägliche Zahnpflege ihrer Kinder eine Selbstverständlichkeit wird und in Fleisch und Blut übergeht. Foto: djd/Ergo Direkt Versicherungen

Eltern sollten darauf achten, dass die tägliche Zahnpflege ihrer Kinder eine Selbstverständlichkeit wird und in Fleisch und Blut übergeht. Foto: djd/Ergo Direkt Versicherungen

(djd). Mit der täglichen Zahnpflege sollte bei Kindern bereits begonnen werden, wenn der erste Milchzahn da ist. Zunächst mit einer sehr kleinen Menge Zahnpasta und einer weichen Bürste oder einem Wattestäbchen. Bis zum Ende des zweiten Lebensjahrs sind die Milchzähne mindestens einmal täglich - am besten vor dem Schlafengehen - mit einer speziellen Mini-Zahnbürste mit weichen, vielbüscheligen und abgerundeten Borsten zu putzen. Spätestens ab dem zweiten Geburtstag sollten die Zähne zweimal täglich mit einer geringen Menge Kinderzahnpasta gereinigt werden.

Säure greift den Zahnschmelz an

Bei Jugendlichen ist es besonders die Säure in Lebensmitteln, die den Zahnschmelz angreift. Vor allem Getränke mit einem Übermaß an sauren Komponenten, wie Softdrinks oder Säfte, machen den Zähnen zu schaffen. Zudem halten Softdrinks den pH-Wert im Mund lange Zeit auf saurem Niveau - beste Bedingungen für Kariesbakterien. Dr. med. dent. Silke Liebrecht-Rüsing aus Köln: "Solche Getränke sollten nicht zwischendurch und in regelmäßigen Abständen, sondern nur zu den Hauptmahlzeiten getrunken werden. Nach dem Genuss nicht gleich die Zähne putzen, sondern mindestens eine halbe Stunde warten. Der weich gewordene Zahnschmelz kann sich so wieder regenerieren."

Zahntarife mit Biss

Nicht nur Kinder und Jugendliche, auch Erwachsene sollten sich neben der häuslichen Zahnpflege auch beim Zahnarzt regelmäßig Unterstützung für ein gesundes Gebiss holen. Von der Kasse gibt es dafür nur noch einen festen, befundbezogenen Zuschuss. "Zahnzusatzversicherungen sind sinnvoll für Kassenpatienten, die die zusätzlichen Kosten für teuren Zahnersatz wie Kronen oder Brücken in höherwertiger Ausführung nicht alleine tragen wollen", empfiehlt "Finanztest" (01/2011). In diesem Zusammenhang verweisen die Verbraucherschützer auf eine Untersuchung privater Zusatzpolicen im Heft 05/2010. Dort wurden beispielsweise zwei Produkte der Ergo Direkt Versicherungen mit dem Qualitätsurteil "sehr gut" ausgezeichnet. Die Note 1,0 gab es für Tarifkombinationen, die Zahnersatz- und Zahnerhalt-Bausteine enthalten.

Weitere Informationen: www.ergodirekt.de

Fakten in Kürze

Zu viel Süßes

Eine Ernährungsstudie aus dem Jahr 2006 ergab, dass zwölf- bis 17-jährige Jugendliche in Deutschland fast ein Fünftel ihres Energiebedarfs mit Süßwaren und gesüßten Getränken decken. Umso wichtiger wäre eine konsequente Mundhygiene. Aber auch hier gibt es der Untersuchung zufolge große Defizite. Nur 65 Prozent der Jungen und 80 Prozent der Mädchen im Alter von 14 bis 17 putzen ihre Zähne zweimal täglich. Und nur knapp 74 Prozent der Kinder und Jugendlichen über drei Jahren gehen mindestens einmal jährlich zur zahnärztlichen Kontrolle.

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verfasst am 07.03.2011