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Hinweis: Bei diesem Text handelt es sich um einen Archivtext.

Eine Frage der Einstellung

Aktuelle Umfrage: Sicherheit wird von Anlegern sehr unterschiedlich definiert
Für mehr als die Hälfte der Bundesbürger bedeutet Sicherheit auch, dass sich ein Experte um die Geldanlage kümmert. Foto: djd/Union Investment

Für mehr als die Hälfte der Bundesbürger bedeutet Sicherheit auch, dass sich ein Experte um die Geldanlage kümmert. Foto: djd/Union Investment

(djd). Die Mehrheit der Deutschen hat Geld zum Sparen übrig. Seit der Finanzkrise ist Sicherheit allerdings noch wichtiger geworden und steht für drei Viertel der Sparer an erster Stelle, denn viele sind durch das Auf und Ab an den Märkten zutiefst verunsichert. Das geht aus einer Umfrage des Trierer Marktforschungsinstituts T.I.P. Biehl & Wagner im Auftrag der Fondsgesellschaft Union Investment hervor.

Aktuell setzen deshalb 80 Prozent der Anleger auf risikoarme Investitionen, die nur wenig Rendite abwerfen. "Die Unsicherheit, für das eigene Geld die falsche Entscheidung zu treffen, ist für Anleger in schwierigen Börsenphasen eine echte Belastung", sagt Thomas Romig, der bei der Fondsgesellschaft Vermögensmanagement-Produkte steuert.

Flexibilität ist gefragt

Ein interessantes Ergebnis der Studie: Anleger definieren Sicherheit individuell sehr unterschiedlich. Intuitiv wollen 92 Prozent der Menschen, dass ihr angelegtes Kapital nach einer bestimmten Zeit gesichert ist. Wird dieser Punkt jedoch genauer beleuchtet, zeigen sich bei der Abwägung von Sicherheitsbedürfnis und Renditechancen deutliche Unterschiede. So akzeptiert jeder Vierte sogar begrenzte Verluste, wenn sich ihm im Gegenzug die Chance auf höhere Rendite bietet. Für diesen Typ gibt es zum Beispiel Fonds, die sich konsequent an festen Sicherungsgrenzen orientieren - einem System, das sich bei Profianlegern schon seit Jahren bewährt hat.

Passgenaue Produkte

Für mehr als die Hälfte der Menschen bedeutet Sicherheit auch, dass sich ein Experte um die Geldanlage kümmert und das Beste herausholt. Ein Hauptgrund hierfür ist, dass ein Großteil der Befragten (40 Prozent) keine Zeit und Lust hat, sich mit den Finanzmärkten und der Geldanlage zu beschäftigen. Hier ist vor allem Flexibilität für das Fondsmanagement gefragt, mit dem Investoren Chancen in jeder Marktphase nutzen können. "Für Anleger ist relevant, dass sie mit der Vermögensverwaltung ihre persönlichen Ziele erreichen können und dass es Produkte gibt, die passgenau auf die Belange zugeschnitten sind", betont Thomas Romig.

Weitere Informationen: www.union-investment.de

Fakten in Kürze

Die richtige Geldanlage

Vor der Entscheidung für eine bestimmte Geldanlage sollte jeder Sparer seine Ziele und Möglichkeiten klar abstecken. Dabei sind Alter, Vermögenssituation, Risikobereitschaft und die Frage des Anlagehorizonts entscheidend. Erst dann können die passenden Produkte ausgewählt werden. Wer sich das allein nicht zutraut, kann sich von einem Berater helfen lassen. Gute Angebote sind einfach und transparent gestaltet. Interessant sind flexible Lösungen, bei denen sich der Verwalter nicht starr an Indizes oder Quoten halten muss, sondern schnell auf den Markt reagieren kann.

Stichworte zu diesem Beitrag:

  • Finanzen
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  • Geldanlage
  • Sicherheit
  • Vermögen
verfasst am 28.07.2010