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Hinweis: Bei diesem Text handelt es sich um einen Archivtext.

Den Funken entzünden

Eltern sollten den Wissensdurst ihrer Kinder fördern
Dank der im Set mitgelieferten Samen können Kinder Pflanzen selbst setzen und züchten. Foto: djd/Clementoni

Dank der im Set mitgelieferten Samen können Kinder Pflanzen selbst setzen und züchten. Foto: djd/Clementoni

(djd). "Die Neugierde der Kinder ist der Wissensdurst nach Erkenntnis, darum sollte man diese in ihnen fördern und ermutigen", wusste schon der englische Philosoph John Locke. Doch wie dies im täglichen Einerlei zwischen Hausaufgaben, Tennistraining und Co. gelingen soll, das stellt so manche Eltern vor Probleme. Wichtig ist es, erst einmal die Lust am Lesen beim Nachwuchs zu wecken. Hierzu bedarf es keiner größeren Investitionen, denn eine öffentliche Leihbücherei gibt es nahezu überall. Das Ausleihen hat außerdem den Vorteil, dass die Kinder per Versuch und Irrtum herausfinden können, welche Wissensgebiete sie wirklich spannend finden.

Impulse aus Schule und Medien

Will es mit dem Wecken der Leselust nicht so recht klappen, besteht alternativ die Möglichkeit, dass sich die Kinder den Appetit auf Experimente im Fernsehen holen. Sendungen wie "Wissen macht ah", "WOW die Entdeckerzone" oder "Was ist was" sind geeignet, die Neugier zu wecken. Wichtig ist aber, dass die Eltern sich nach der Sendung ausreichend Zeit nehmen, um mit den Sprösslingen die praktische Umsetzung zu versuchen. Natürlich bietet auch die Schule jede Menge Raum, um forscherisch tätig zu werden. Für unter 15-Jährige gibt es etwa den bundesweiten Wettbewerb "Schüler experimentieren". Wer mindestens die 4. Klasse besucht, kann daran teilnehmen und in verschiedensten Forschungsbereichen wie etwa Physik oder Biologie Versuche unternehmen und dokumentieren.

Spielerische Inspiration

Auch in den Regalen der Spielwarenläden finden sich interessante Angebote, die den Forscherdrang Heranwachsender wecken können. So untersucht beispielsweise "Galileo - Das Ökosystem" die Umwelt mit verschiedenen Experimenten. Die Packung enthält eine selbsttätige Kuppel, ein bebildertes Handbuch, Samenkörner und ein digitales Thermometer zum Keimen zahlreicher Pflanzen. Oder wie wäre es mit "Galileo - Fleischfressende Pflanzen", das 2008 die Auszeichnung "TOP 10 Spielzeug" erhielt? Dank der im Set mitgelieferten Samen können Kinder fleischfressende Pflanzen selbst setzen und züchten. Sie beobachten, wie sie wachsen, und untersuchen ihren Mechanismus, um sich zu verteidigen. Das reich bebilderte Anleitungsheft dient als Leitfaden und wissenschaftlicher Kalender. Beide Boxen sind bei Clementoni erschienen und ab acht Jahren empfohlen.

Weitere Informationen: www.clementoni.de

Fakten in Kürze

Die Venusfliegenfalle

In "Galileo - Fleischfressende Pflanzen" ist unter anderem der Samen der Venusfliegenfalle (Dionaea muscipula) enthalten. Die fleischfressende Pflanze aus der Familie der Sonnentaugewächse kommt nur in einem sehr begrenzten Verbreitungsgebiet in den USA vor. Die Venusfliegenfalle kann bei Reizung ihr aufwendig gebautes Fangblatt äußerst schnell zusammenklappen, um Insekten zu fangen. Der Fangmechanismus ist mit einer Dauer von bis zu 100 Millisekunden eine der schnellsten bekannten Bewegungen im Pflanzenreich.

Stichworte zu diesem Beitrag:

  • Eltern
  • Familien (Zielgruppe)
  • Kinder
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  • Spielen
  • Wissen
verfasst am 05.07.2010