Das Sparschwein wird grün
Ökoenergiefonds: So profitieren Anleger von der Energiewende
(djd). Am 31. Oktober 2011 ist in Deutschland Weltspartag. Die Tradition wurde bereits vor 86 Jahren begründet, der erste Weltspartag fand am 31. Oktober 1925 statt. Seit jeher bringen vor allem die Kinder ihre Sparschweine zur Bank und Sparkasse, der Inhalt kommt aufs Sparbuch, und meist gibt es noch ein Geschenk als Belohnung. Heißt das im Umkehrschluss, sparen lohnt sich nur für Kinder? Nein, bei Erwachsenen heißt es nur anders, nämlich "Geld anlegen". Da gibt es heutzutage allerdings deutlich attraktivere Anlagemöglichkeiten als das Sparbuch.
Welches Schweinderl hätten S' denn gern?
337 Mal flimmerte das Quiz "Was bin ich?" von 1955 bis 1989 über die deutschen Bildschirme. Zum geflügelten Wort wurde bis heute Robert Lembkes Frage an den jeweiligen Gast: "Welches Schweinderl hätten S' denn gern?" Heute würde die Antwort eindeutig lauten: das grüne. Denn vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen rücken grüne Geldanlagen immer mehr in den Fokus der Anleger.
Ökologische Investments sind lukrativ - und sorgen beim Anleger zudem für ein gutes Gewissen. Georg Hetz, Geschäftsführer des Nürnberger Ökoenergiefonds-Spezialisten UDI, befasst sich bereits seit 1998 mit Geldanlagen in erneuerbare Energien: "Lange bevor sich die Politik mit der Energiewende beschäftigte, spürten wir deutlich das wachsende Interesse an unseren Erneuerbare-Energien-Fonds, vor allem von Privatanlegern."
Sonne, Wind und Biomasse
Wer hierzulande in nachhaltige Produkte investieren will, dem steht ein breites Spektrum an qualitativ hochwertigen Fonds zur Verfügung. UDI beispielsweise gilt als Pionier auf diesem Gebiet. Das Geld der Anleger wird in Windkraft-, Solar-, Bioenergie- oder sogenannten Kombifonds angelegt, aus denen die entsprechenden Erneuerbare-Energien-Anlagen finanziert werden. Georg Hetz: "Die Anleger als Eigenkapitalgeber erzielen die Renditen aus den Erträgen der einzelnen Projekte. Dafür erhält der Anleger eine krisenunabhängige Sachwertinvestition." Die jährlich erwirtschafteten Erträge speisen dann die laufenden Ausschüttungen an die Anleger.
Je nach Investitionsobjekt sind derzeit folgende Renditen erzielbar: Solarfonds sechs bis 7,5 Prozent pro anno, Windfonds sieben bis 8,5 Prozent pro anno, und bei Biogasanlagen sind sogar bis zu zehn Prozent jährlich möglich. Darüber hinausgehende Renditeversprechen, so warnt Hetz, sind unrealistisch.
Jeder Dritte interessiert sich für nachhaltige Geldanlagen
Laut einer aktuellen Forsa-Studie ist das Interesse an "grünen Geldanlagen" in den vergangenen Jahren stetig gewachsen. Insgesamt bewerten 31 Prozent aller für die Studie Befragten nachhaltige Geldanlagen als "attraktiv". Gute Rendite und gleichzeitig gutes Gewissen - dann freut sich auch das Sparschwein.
Unter www.udi.de gibt es alle Informationen zu solchen Ökofonds.
Weitere Informationen: www.udi.de
Fakten in Kürze
Das moderne Sparschwein ist grün- Das Interesse an nachhaltigen Geldanlagen steigt. 31 Prozent finden laut einer Forsa-Studie 2011 grüne Geldanlagen attraktiv.
- Mit Solar-, Wind- und Biogasfonds investiert der Sparer direkt in Sachwerte und ist unabhängig von Börsenschwankungen.
- Statt Zinsen gibt es jährliche Ausschüttungen für den Anleger, die während der Laufzeit ansteigen. Die Ausschüttungen werden aus den Erträgen für erzeugten Strom und Wärme generiert.
- Zwischen sechs Prozent (Solarfonds) bis zu zehn Prozent (Biogasfonds) Ausschüttung pro Jahr sind realistisch.
Unter http://www.udi.de gibt es mehr Informationen.
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