Sicherheitsrisiken bei Giro- und Kreditkarten
Überkleben fehlerhafter Chips öffnet Betrügern Tür und Tor
(djd). Rund 30 Millionen Giro- und Kreditkartenkunden wurde durch einen Programmierungsfehler des EMV-Chips sprichwörtlich der Geldhahn abgedreht. Banken und Sparkassen arbeiten fieberhaft daran, dass der Fehler an den Geldautomaten in den kommenden Wochen behoben und der Chip neu programmiert werden kann.
Experten befürchten Betrug durch Skimming
Experten befürchten allerdings, dass in dieser Zeit die Betrugsfälle durch das sogenannte Skimming bei Giro- und Kreditkarten wieder zunehmen könnten. Der Grund: Viele Verbraucher haben den defekten Chip überklebt, um ihre Karte nutzen zu können. "Kunden müssen sich darüber im Klaren sein, dass sie damit auch möglichen Betrügern quasi Tür und Tor zu ihrem Giro- oder Kreditkartenkonto öffnen", warnt Sören Timm, Geschäftsführer der auf Sicherheitsdienstleistungen spezialisierten CPP Group in Hamburg. Denn dadurch zwinge der Kunde Geldautomaten und Bezahlterminals, die Kundendaten wieder vom Magnetstreifen zu lesen. Doch dieser ist, so Sören Timm, "die Schwachstelle aller Geldkarten".
Gefahr durch Skimming-Banden
Denn Skimming-Banden haben sich darauf spezialisiert, mit Hilfe von kleinen Handlesegeräten oder nachträglich an Automaten einbauten Lesern den Magnetstreifen auszulesen. 2.600 Fälle im In-, aber vor allem im Ausland, und einen Schaden von 40 Millionen Euro für deutsche Verbraucher registrierte das Bundeskriminalamt (BKA) dazu allein 2009. Wer sicher sein will, dass er weder bei Kartendiebstahl noch durch Skimming finanziell zu Schaden kommt, kann sich mit dem "CPP Kartenschutz Premium" absichern. Im Ernstfall aktiviert der Versicherte dann mit einem Anruf bei der zentralen Notfallnummer 0180/527 839 34 (0180/KARTEWEG) alle Service- und Ersatzleistungen, mit denen CPP die Liquidität und Handlungsfähigkeit der Betroffenen sicherstellt.
Über Giro- und Kreditkarte hinaus erstreckt sich der Kartenschutz übrigens auch auf Handy-SIM-Karten, Krankenkassen- oder ADAC-Karte sowie wichtige Dokumente wie Pässe, Führerschein und Fahrzeugschein. Enthalten sind zudem diverse finanzielle Bargeldsoforthilfen im Schadensfall.
Alle Infos gibt es unter www.kartenschutz.de.
Weitere Informationen: www.biallas-cc.de
Fakten in Kürze
Günstiger KartenschutzUnabhängig von der Anzahl der Karten und Dokumente, die der Versicherungsnehmer schützen lässt, kostet der "CPP Kartenschutz Premium" als Jahres-Vertrag 49 Euro. Entscheidet sich der Kunde für einen Drei-Jahres-Vertrag, kostet ihn der Schutz über die gesamte Laufzeit nur 98 Euro.
Weitere Informationen zum "CPP Kartenschutz Premium" erhalten interessierte Verbraucher bei ihrer Bank oder Sparkasse sowie unter der Service-Rufnummer 0180/2772273 (sechs Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz) und im Internet unter http://www.kartenschutz.de.





























