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Hinweis: Bei diesem Text handelt es sich um einen Archivtext.

Glücklich in die eigenen vier Wände

Immobilien: Riester-Bausparverträge können ein wichtiger Schritt sein
In den eigenen vier Wänden lässt es sich leichter auf die Pauke hauen. Foto: djd/LBS Hessen-Thüringen

In den eigenen vier Wänden lässt es sich leichter auf die Pauke hauen. Foto: djd/LBS Hessen-Thüringen

(rgz). In Sachen Geldanlage wenden sich viele Bundesbürger - auch aufgrund der Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten - wieder lang erprobten Strategien zu. Dazu gehört nicht zuletzt das Eigenheim - auch als Anlageform für einen komfortablen Ruhestand, die die Anleger sofort genießen können. Gerade Familien mit Kindern wissen es zu schätzen, dass sie in den eigenen vier Wänden auch ihr eigener Herr sind. Kein Wunder, dass sich auch junge Leute früh für den Bau oder Kauf einer selbst genutzten Immobilie entscheiden. "Auf der Suche nach günstigen Finanzierungsmodellen greifen viele junge Paare und Familien auf einen Riester-Bausparvertrag zurück", sagt Peter Marc Stober, LBS, "denn diese Anlageform ist für junge Menschen bis zu 25 Jahren schon dadurch besonders attraktiv, weil sie im ersten Jahr einen Starterbonus in Höhe von 200 Euro bekommen."

Von Zulagen profitieren

Die Grundförderung für Erwachsene beträgt außerdem bis zu 154 Euro pro Jahr für denjenigen, der einschließlich der staatlichen Prämien jährlich vier Prozent seines Brutto-Einkommens auf einen Riester-Bausparvertrag einzahlt. Für jedes ab 2008 geborene Kind erhalten die Eltern nach Abschluss eines Riester-Bausparvertrags jährlich bis zu 300 Euro Kinderzulage. Wurde das Kind früher geboren, sind es 185 Euro. Ein weiteres Beispiel: Ehemann und Ehefrau - beide sind 24 Jahre alt und Bankkaufleute mit einem Bruttojahreseinkommen von jeweils 30.000 Euro - schließen jeweils einen Riester-Bausparvertrag ab und zahlen darauf jährlich jeweils inklusive Riester-Zulagen 2.100 Euro ein. Im ersten Jahr freuen sich beide über den Starterbonus und erhalten zusammen 708 Euro Riester-Prämie. Das Paar profitiert erheblich von den Riester-Vorteilen wie Zulagen, Steuerersparnissen und ersparten Darlehenszinsen und verfügt nach sieben Jahren über ein gemeinsames Bausparguthaben von rund 30.000 Euro.

Weitere Informationen: www.lbs-ht.de

Fakten in Kürze

Erst sparen, dann finanzieren

- Ideal ist es, wenn sich die Finanzierung einer Immobilie aus 20 bis 30 Prozent Eigenkapital, 20 bis 30 Prozent Bauspardarlehen und 40 bis 60 Prozent Hypothekendarlehen zusammensetzt.
- Mindestens 20 Prozent Eigenkapital sollten Voraussetzung für eine solide Finanzierung sein.
- Außerdem empfiehlt es sich, 20 Prozent der Gesamtkosten mit einem Darlehen aus einem angesparten Bausparvertrag zu finanzieren.
- Vorteile: günstiger Zinssatz, Zinssatz fest über die gesamte Laufzeit, zügige und flexible Tilgung.

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verfasst am 19.11.2010