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Hinweis: Bei diesem Text handelt es sich um einen Archivtext.

Angst ums Ersparte

Gefährliche Geldentwertung: Inflation bedroht auch die Altersvorsorge
Wer den Gürtel im Alter nicht deutlich enger schnallen will, sollte vor allem frühzeitig mit privater Vorsorge beginnen. Foto: djd/Ergo Direkt Versicherungen

Wer den Gürtel im Alter nicht deutlich enger schnallen will, sollte vor allem frühzeitig mit privater Vorsorge beginnen. Foto: djd/Ergo Direkt Versicherungen

(djd). Die Inflationsgefahr war viele Jahre aus dem Bewusstsein der Bundesbürger verschwunden. Nun ist die Angst vor der Geldentwertung zurück: Steigende Preise für Rohstoffe und Energie haben die Teuerungsrate kräftig nach oben geschoben. Eine TNS-Emnid-Umfrage im Auftrag der Ergo Direkt Versicherungen bestätigt die Befürchtungen der Deutschen: Eine Mehrheit von 54 Prozent schätzt die Gefahr einer Inflation sehr hoch oder hoch ein, nur acht Prozent halten die Wahrscheinlichkeit einer Geldentwertung für sehr gering.

Lebensversicherung bietet höchste Sicherheit

Eine steigende Inflation schmälert die Rendite bestehender Geldanlagen und bedroht somit auch die Altersvorsorge der Deutschen. Ist unter diesen Umständen der Abschluss einer Lebensversicherung, die oft über viele Jahre läuft, heute noch ratsam? Dieter Sprott, Experte für Geldanlagen bei den Ergo Direkt Versicherungen: "Die klassische kapitalbildende Lebensversicherung bietet nach wie vor höchste Sicherheit für die Altersvorsorge. Der Garantiezins gilt für die gesamte Anlagedauer. Zusätzlich werden jährliche Zinsgewinne gutgeschrieben. Um die Kaufkraft langfristig abzusichern, empfehle ich allerdings eine dynamische Beitragsanpassung. Die jährliche Beitragserhöhung bewirkt eine entsprechende Erhöhung der Leistungen."

Frühzeitig mit der Vorsorge beginnen

Wer den Gürtel im Alter nicht deutlich enger schnallen will, sollte vor allem frühzeitig mit privater Vorsorge beginnen. Neben der Kapitallebensversicherung kommt dafür vor allem eine private Rentenversicherung in Frage. Niedrige Sparbeiträge summieren sich mit der Zeit zu einem stolzen Kapitalstock, dieser verzinst sich von Jahr zu Jahr immer üppiger. Dieter Sprott verdeutlicht diesen Effekt an einem Rechenbeispiel: "Um bei unserer ,Zusatz-Rente' mit 60 Jahren auf eine Kapitalabfindung inklusive nicht garantierter Gewinne von 50.000 Euro zu kommen, müsste eine 25-Jährige monatlich lediglich 55,98 Euro zurücklegen. Wer dagegen erst mit 45 Jahren anfängt, müsste monatlich schon 209,32 Euro sparen, um dieselben 50.000 Euro Abfindung zu erlangen."

Weitere Informationen: www.ergodirekt.de

Fakten in Kürze

Nicht blind in "Betongold" flüchten

Generell ist die breite Streuung des Vermögens auf verschiedene Anlageklassen der beste Schutz vor Inflation. Das meint Dr. Annabel Oelmann, Leiterin der Gruppe Finanzdienstleistungen bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen: "Wie die konkrete Aufteilung aussehen sollte, hängt von der Größe des Vermögens, aber auch von der persönlichen Bereitschaft zum Risiko ab." Aus Angst vor Inflation sollte man keinesfalls blind in "Betongold" flüchten: "Niemand weiß, ob, wann und in welcher Höhe eine Inflation kommt und ob eine Immobilie dann wirklich davor schützt."

Stichworte zu diesem Beitrag:

  • Altersvorsorge
  • Geld
  • Geldanlage
  • Sparen
  • Vermögen
verfasst am 15.04.2011