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Hinweis: Bei diesem Text handelt es sich um einen Archivtext.

Wenn Kinderaugen glücklich strahlen

Bundesfamilienministerin fördert "Aktion Weihnachtspäckchen" der "Kinderzukunft"
Schuhkartons voller bunter Überraschungen zaubern ein Strahlen auf die Gesichter bedürftiger Kinder. Foto: djd/Stiftung Kinderzukunft

Schuhkartons voller bunter Überraschungen zaubern ein Strahlen auf die Gesichter bedürftiger Kinder. Foto: djd/Stiftung Kinderzukunft

(djd). Festlich geschmückte Bäume, köstliche Leckereien und liebevoll verpackte Geschenke versetzen jedes Jahr zu Weihnachten Millionen glücklicher Kinder in grenzenloses Staunen. Doch nicht überall können Kinder und Jugendliche die Festtage unbeschwert feiern. In Elendsvierteln und in Flüchtlingslagern, in Waisenhäusern und in vielen Krankenstationen Osteuropas kämpfen sie jeden Tag mit Hunger, Kälte und Krankheiten ums Überleben - die Weihnachtstage machen da keine Ausnahme. Allerdings kann jeder helfen, ein wenig Glanz in den tristen Kinderalltag zu bringen: mit der "Aktion Weihnachtspäckchen" der "Stiftung Kinderzukunft".

Geschenke für die Ärmsten

"Mit den ,Weihnachtspäckchen' der ,Stiftung Kinderzukunft' können wir ein Stück Weihnachtsfreude in die Welt hinaustragen, damit an Weihnachten möglichst viele Kinderaugen strahlen", betont Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder. Die Ministerin ist Schirmherrin des Projekts, das sich an Waisen und Kinder aus sozial schwachen Familien in osteuropäischen Ländern richtet, denen es am Nötigsten fehlt. Mit der groß angelegten Sonderaktion wird auch denjenigen geholfen, die nicht direkt in einem der nachhaltigen Projekte der "Stiftung Kinderzukunft" betreut werden. Bereits seit 1995 werden jährlich Weihnachtspäckchen - fast 30.000 waren es im vergangenen Jahr - gesammelt und per Lkw nach Osteuropa gebracht, wo sie in Heimen, Kindergärten, Krankenhäusern und Elendsvierteln verteilt werden.

Päckchen bis 1. Dezember abgeben

Jahr für Jahr beteiligen sich zahlreiche Familien, Kindergärten, Schulen und Vereine an der Aktion. Viele Unternehmen stellen kostenlos Lagerräume zur Verfügung. Ein sicherer, kostengünstiger Transport ist durch die Unterstützung von mehr als 200 ehrenamtlichen Helfern garantiert. Wer sich an der Aktion beteiligen möchte, kann seine Päckchen vom 1. November bis spätestens 1. Dezember 2011 abgeben. Alle bundesweiten Sammelstellen und ausführliche Informationen sind im Internet unter www.kinderzukunft.de/weihnachten/sammelstellen zu finden. Mit einer zusätzlichen, freiwilligen Spende von drei Euro pro Päckchen ist es bereits möglich, die Transportkosten zu decken.

Weitere Informationen: www.kinderzukunft.de

Fakten in Kürze

Hilfe für Kinder in Not

In vielen osteuropäischen Ländern leben Kinder unter katastrophalen wirtschaftlichen und sozialen Umständen. Die "Stiftung Kinderzukunft" leistet dort seit 1988 nachhaltige Hilfe. Neben Ernährungs- und Bildungsprojekten unterhält die hessische Stiftung eigene Kinderdörfer, Schulen und Ausbildungsstätten in Rumänien und Bosnien-Herzegowina. Ziel ist es, bedürftigen Mädchen und Jungen eine stabile Basis für ein selbstständiges und menschenwürdiges Aufwachsen zu geben. 2009 wurde die "Kinderzukunft" von der hessischen Landesregierung als "Stiftung des Jahres" ausgezeichnet.

Stichworte zu diesem Beitrag:

  • Kinder
  • Soziales
  • Spende
  • Weihnachten
verfasst am 10.10.2011