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Hinweis: Bei diesem Text handelt es sich um einen Archivtext.

Komfort für kleine Patienten

Kinderkrankenhäuser müssen ganz besondere Ansprüche erfüllen
Kinderkliniken sollten sich in jeder Hinsicht auf die besonderen Bedürfnisse kleiner Patienten und ihrer Eltern einstellen. Foto: djd/Ergo Direkt Versicherungen/ocean

Kinderkliniken sollten sich in jeder Hinsicht auf die besonderen Bedürfnisse kleiner Patienten und ihrer Eltern einstellen. Foto: djd/Ergo Direkt Versicherungen/ocean

(djd). Viele Kinder müssen irgendwann einmal ins Krankenhaus. Dort treffen sie auf unbekannte Menschen und medizinische Apparaturen, die zunächst einmal sehr einschüchternd wirken. Kinderkliniken sollten sich deshalb nicht nur in medizinischer Sicht auf die besonderen Bedürfnisse der kleinen Patienten und ihrer Eltern einstellen, sondern ihnen auch die Anpassung an die fremde Umgebung so einfach wie möglich machen.

Ellen König ist Pressereferentin der Gesellschaft der Kinderkrankenhäuser
und Kinderabteilungen in Deutschland e. V. (GKinD). Sie erläutert, welche Mindeststandards Kinderkliniken erfüllen sollten: "Es sollte mindestens drei Fachärzte für Kinder- und Jugendmedizin in der Abteilung geben. Ein 24-Stunden-Bereitschaftsdienst, der mit Kinder- und Jugendmedizinern in Ausbildung besetzt ist, sowie ausgebildete Kinderkrankenschwestern und -pfleger dürfen ebenfalls nicht fehlen." Zudem sei ein psychosoziales Team aus Erziehern und Sozialpädagogen nötig, das sich der Belange der Kinder annehme.

Gütesiegel für Kinderkrankenhäuser

Die GKinD hat ein Gütesiegel für Kinderkrankenhäuser entwickelt. Unter www.ausgezeichnet-fuer-kinder.de steht die Liste der zertifizierten Kliniken. Ellen König erklärt, warum ein solches Gütesiegel notwendig ist: "Wir fürchten, dass aufgrund des steigenden Kostendrucks im Klinikbereich auch an der Ausstattung von Kinderkrankenhäusern gespart werden könnte. Deshalb wollten wir festlegen, was eigentlich eine gute Kinderklinik oder -abteilung ausmacht."

Klinikkomfort nach Maß

Klinikkomfort nach Maß, auch für die Behandlung von Kindern, können sich normalerweise nur Privatpatienten sichern. Kassenpatienten stehen meist deutlich schlechter da. Über eine stationäre Zusatzversicherung gelingt aber auch ihnen der Aufstieg in die First Class. Von den Ergo Direkt Versicherungen beispielsweise gibt es eine Zusatzpolice, die neben der freien Klinikwahl vor allem die Chefarztbehandlung und ein schönes Zweibettzimmer umfasst. Für ein zwölfjähriges Mädchen wird dafür lediglich ein Jahresbeitrag von 52,80 Euro fällig.

Weitere Informationen: www.ergodirekt.de

Fakten in Kürze

Per Klick zur passenden Klinik

Auch wer als Erwachsener für einen planbaren Eingriff ins Krankenhaus muss, will sich in guten Händen wissen und sollte deshalb genau hinsehen, wo er eincheckt. Doch in welcher Klinik gibt es die bestmögliche Behandlung für die individuelle Diagnose? Um diese Unsicherheit wenigstens zu mindern, hat die Bertelsmann Stiftung gemeinsam mit Verbraucherorganisationen eine "Weisse Liste" online gestellt (http://www.weisse-liste.de). Damit können sich Patienten und Angehörige über die Qualität von allen rund 2.000 Kliniken der Akutversorgung in Deutschland informieren.

Stichworte zu diesem Beitrag:

  • Eltern
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  • Kinder
  • Versicherungen
verfasst am 26.09.2011