Augen auf im Straßenverkehr
Im Herbst ist besondere Vorsicht angebracht
(djd). Auf dem Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen ist es im Herbst schnell passiert: Man will in einer Gefahrensituation bremsen und kommt ins Rutschen. Schuld daran ist oft genug nasses Laub auf den Straßen. "Zusammen mit Regen bildet es einen rutschigen Film auf den Straßen, der wie Schmierseife wirken kann", warnt Dierk Engelke, Leiter der Kfz-Schadenabteilung beim Versicherer HDI-Gerling.
Dieselbe Gefahr besteht auch für Radfahrer und Fußgänger. Im Herbst ist der Hauseigentümer verpflichtet, den Gehweg regelmäßig von heruntergefallenen Blättern zu reinigen, damit das Unfallrisiko verringert wird. Bei vermietetem Wohnraum kann diese Pflicht auf den Mieter übertragen werden. Sollte jemand ausrutschen und sich Knochenbrüche oder Prellungen auf einem ungeräumten Gehweg zuziehen, drohen Schadenersatz- und Schmerzensgeldforderungen. In diesen Fällen springt eine Privathaftpflichtversicherung ein. Sie reguliert berechtigte Ansprüche und weist unberechtigte ab. Notfalls vor Gericht.
Neben Gefahren durch Laub muss im Herbst auch verstärkt mit Nebelbildung gerechnet werden. Wenn ein Autofahrer in eine Nebelwand gerät, sollte er unbedingt seine Fahrweise anpassen und ausreichend Abstand zum Vordermann lassen. Dierk Engelke: "Die Nebelschlussleuchte darf aber erst ab einer Sichtweite unter 50 Metern eingeschaltet werden, sonst könnte der nachfolgende Verkehr geblendet werden."
Weitere Informationen: www.hdi-gerling.de
Stichworte zu diesem Beitrag:
- Auto
- Herbst
- Sicherheit
- Unfallprävention
- Verkehrssicherheit
- Versicherungen




























