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Hinweis: Bei diesem Text handelt es sich um einen Archivtext.

So viel kostet ein Studium

Eltern sollten rechtzeitig Vorsorge treffen
26 Prozent der deutschen Studenten wohnen in einer WG. Das ergab die aktuelle Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks. Foto: djd/Ergo Direkt Versicherungen

26 Prozent der deutschen Studenten wohnen in einer WG. Das ergab die aktuelle Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks. Foto: djd/Ergo Direkt Versicherungen

(djd). Das Studium ist nicht selten die teuerste Phase im Leben eines jungen Erwachsenen. Größter Kostenblock sind die Mietausgaben, wenn der Nachwuchs zum Studieren in eine andere Stadt geht. Fürs Wohnen geben die angehenden Akademiker durchschnittlich 281 Euro im Monat aus und damit 35 Prozent ihres Gesamtbudgets. Diese Zahlen ermittelte das Deutsche Studentenwerk in seiner 19. Sozialerhebung, es ist die umfassendste Studie dieser Art.

Große regionale Unterschiede

Die regionalen Unterschiede bei den Wohnkosten sind groß: München (348 Euro) und Hamburg (345 Euro) sind die teuersten Städte, am günstigsten wohnen Studenten im Osten in Chemnitz (210 Euro) und im Westen in Oldenburg (242 Euro). Bei den monatlichen Gesamtkosten ermittelte die Sozialerhebung eine Bandbreite zwischen durchschnittlich 562 und 1.085 Euro - je nachdem, ob Studenten etwa eine eigene Krankenversicherung brauchen oder Studiengebühren erhoben werden. In dieser teuren Phase der Ausbildung kann jede Familie in schwere finanzielle Nöte geraten, falls der Elternteil stirbt, der hauptsächlich den Lebensunterhalt verdient. Der Schutz durch eine Risikolebensversicherung ist deshalb ein Muss, falls der bereits erreichte Lebensstandard und die Zukunftschancen der Sprösslinge auf Dauer gesichert werden sollen.

"Öko-Test": Drastische Preisunterschiede

Allerdings gibt es kaum eine Policenart, bei der die Preisunterschiede so groß sind wie bei der Risikolebensversicherung - trotz vergleichbarer Leistungen. Die Verbraucherschützer von "Öko-Test" verglichen im "Ratgeber Gesundheit & Fitness 2010" die Tarife von 40 Versicherern in insgesamt acht verschiedenen Modellfällen miteinander. Dabei belegten die Ergo Direkt Versicherungen in zwei Fällen den Spitzenplatz. Besonders extrem fielen die Preisunterschiede im Fall eines 40-jährigen Nichtrauchers aus: Für den 200.000-Euro-Schutz bei einer 20-jährigen Laufzeit zahlt der Kunde beim Fürther Direktversicherer 268 Euro pro Jahr. Demgegenüber verlangt der teuerste Anbieter im Test für den gleichen Kunden 1.068 Euro - also fast das Vierfache.

Weitere Informationen: www.ergodirekt.de

Fakten in Kürze

"Hotel Mama" bei Studenten beliebt

Nicht zuletzt aus Kostengründen ist das "Hotel Mama" bei Studenten beliebt: Der jüngsten Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks zufolge wohnt fast jeder Vierte (23 Prozent) noch bei seinen Eltern. Etwas mehr (26 Prozent) haben ein Zimmer in einer WG, jeder Fünfte ist mit seinem Partner in eine Wohnung gezogen, jeder Sechste (17 Prozent) lebt allein in einer Mietwohnung. Im Wohnheim hat nur rund jeder achte Student (zwölf Prozent) ein Zimmer. Ganz aus der Mode gekommen ist die Untermiete: Nur noch zwei Prozent bevorzugen diese Art des Wohnens.

Stichworte zu diesem Beitrag:

  • Ausbildung
  • Eltern
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  • Todesfall
  • Versicherungen
verfasst am 14.10.2010